Die spinnen nicht, die Römer!

Rom fordert London auf, Verantwortung für die »Flüchtlinge« des Schlepper‐Schiffes Aquarius zu übernehmen, das unter gibraltarischer Flagge fährt. Gibraltar ist britisches Überseegebiet, Staatsoberhaupt Königin Elisabeth II. Leider lautet sein Wahlspruch »Für keinen Feind eroberbar«, so dass es für den italienischen Vorschlag überaus dankbar sein dürfte.

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#Seebruecke: Orange ist das neue Blöd — Stoppt die Schlepper!

Ein Jahr, nachdem die Mission #DefendEurope die aktuelle Politik im Mittelmeer vorweg genommen hat, sind die meisten »Seenotretter« (Schlepper) effektiv lahmgelegt. Doch in einem letzten verzweifelten Aufbäumen nehmen sie viel Geld in die Hand, um daheim Lobby‐Arbeit für ihre kriminellen Aktivitäten zu betreiben. Wer sind die Drahtzieher, Profiteure und Unterstützer? Vor allem: Was kann man dagegen tun?

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#Lifeline »fährt ein«

Heute vor einem Jahr, am 27. Juni 2017, berichtete Ein Prozent von den Ermittlungen gegen die Mitglieder der Dresdner Schlepper‐Bande »Mission Lifeline«. [1] Damals kamen sie, absurderweise, ausgerechnet mangels eines Schiffes ungeschoren davon. Inzwischen haben sie eins. Und ein Problem. Grund genug, dieses Jubiläum zu feiern!

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Eine Seefahrt, die ist… zwecklos?

Viel hätte ich dafür gegeben, Augenzeugin der dummen Gesichter an Bord der Aquarius just in jenem denkwürdigen Moment sein zu dürfen, als den notorischen Schleppern dämmerte, dass Bunt‐Europa nicht nur die Tür hinter ihnen zugemacht, sondern auch gleich den Schlüssel weggeworfen hat. Aber man kann ja nicht alles haben.

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2017 — Horrorjahr der Gutmenschen

»Schaut, wo sie jetzt ist. Sie ist nicht wie unsere Premierministerin. Sie hat den Mut, Trump direkt etwas entgegenzusetzen und ihm zu sagen, dass Amerika kein Freund Europas mehr ist. Was für eine außergewöhnliche Frau. Sie sagt, es gibt keine Probleme, nur ›Aufgaben‹, die gelöst werden müssen. Sie weigert sich, sich selbst als weibliche Führungspersönlichkeit zu sehen, stattdessen betrachtet sie sich lieber als eine Person in einer Gruppe politischer Führungspersonen. Dabei wird sie immer mehr eine eigene Größe. Und wenn man sie anschaut, kommt der Gedanke auf: ›Das ist der Inbegriff von stark und stabil.‹ « [1]

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Von Sea Watch zu Tode gerettet?

Die libysche Küstenwache hat das deutsche NGO‐Schiff „Sea Watch“ für den Tod von fünf Menschen im Mittelmeer verantwortlich gemacht. Das Schiff sei ein Wolf im Schafspelz, sagte der Sprecher der Libyschen Marine, Ayoub Qasim […] „Als das deutsche NGO‐Schiff vor Ort eintraf, stürzten alle in ihre Richtung, auch die, die bereits in Sicherheit an Bord des libyschen Schiffs waren“, beklagte der Sprecher. „Die meisten sprangen ins Wasser, wobei fünf von ihnen starben.“ Parallel dazu habe ein italienischer Militärhubschrauber schlimmeres verhindert und Rettungsboote über dem Wasser abgeworfen.

Nicht das erste Mal, und leider vermutlich auch nicht das letzte, dass eines dieser NGO‐Schiffe durch die Behinderung einer Rettungsaktion oder eigenen Dilettantismus den Tod von Menschen verursacht, die ohne ihre Anwesenheit gar nicht in Seenot geraten wären. Unnütz zu erwähnen auch, dass Sea Watch daraus ein wüstes Seemannsgarn spinnt (Details dazu im verlinkten Artikel). Die libysche Küstenwache und die italienische Marine lügen natürlich, was sonst. Jetzt raten wir mal, wer sich über eine Anzeige wegen fahrlässiger Tötung freuen darf…

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2017/tote-im-mittelmeer-kuestenwache-beschuldigt-ngo-schiff/

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Jagd auf die Geisterflotte

Im ersten Halbjahr 2017 wuchs die »Rettungs«-Armada der NGOs im Mittelmeer auf 23 Schiffe an (Kleinstboote, Flugzeuge und Drohnen nicht mitgerechnet), von denen sich zeitweilig fast alle im Dauereinsatz befanden. Das Geschäft brummte und war auf stetige Expansion ausgelegt; der Erwerb zusätzlicher Schiffe durch »die üblichen Verdächtigen« und auch neue Akteure (z.B. »Mission Lifeline« aus Dresden) wurde eifrig vorangetrieben. Bis die Mission »Defend Europe« dazwischengefunkt hat. Was hat sich seither getan?

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