Ich sehe was, was Du nicht siehst!

Petitionen, bei denen der Empfänger der Petition nicht ermächtigt ist in der Sache des Petitionsanliegens zu entscheiden, werden nicht öffentlich gelistet und die Unterstützer werden darauf hingewiesen. Für den Empfänger der Petition ist die Meinungsfreiheit ein hohes Gut. Der Börsenverein hat sich bewusst dafür entschieden den Verlagen Antaios, Manuscripum/TUMULT Stände anzubieten. Der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, Alexander Skipis, hat sich explizit von den Angriffen auf die Stände distanziert und spricht sich aktiv für die Meinungsfreiheit aus.

Mit anderen Worten: OpenPetition hat einfach mal entschieden, dass das Anliegen der Petition nur imaginiert ist und daher auch niemand die Petition sehen muss. »Shadow-Banning« nennt man das wohl heutzutage. Das wird immer dann gern angewandt, wenn eine »harte« Löschung selbst mit viel Phantasie durch die eigenen schwammigen Nutzungsbedingungen nicht mehr plausibel erklärbar ist und/oder aufgrund der bereits vorhandenen Aufmerksamkeit mit einem »Shitstorm« gerechnet werden muss.

Zu spät, meine offenen Freunde! Jetzt habe ich erst recht Lust, dieser Petition über die Ziellinie zu helfen. Ich werde den Link an Hinz und Kunz schicken, schon aus Prinzip. Und wo wir grad bei Fachbegriffen sind, googelt mal »Streisand-Effekt«…

»Charta 2017« hier unterschreiben und weitersagen:

Quelle: https://www.openpetition.de/petition/online/charta-2017-zu-den-vorkommnissen-auf-der-frankfurter-buchmesse-2017

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Wenn friedliches Miteinander gegen die Nutzungsbedingungen verstößt.

Nach den einer Buchmesse von Weltrang absolut unwürdigen Vorkommnissen in Frankfurt wurde auf OpenPetition die »Charta 2017« gestartet, zu deren namhaften Erstunterzeichnern beispielsweise Vera Lengsfeld, Michael Klonovsky, Matthias Matussek, das Stasimuseum Berlin und viele andere Autoren, Publizisten, Buchhändler und Kritiker gehören. Mit folgender Begründung, ich zitiere:

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Bunter Strauß Propaganda

Die ARD und ihre Landesrunfunkanstalten, das ZDF, der Deutschlandfunk und die Spartenkanäle würden einen Strauß an öffentlich-rechtlichen Sendern bilden und das habe sich bewährt, so der Kulturrat. Die Sender würden »die Meinungsvielfalt in unserem Land nachhaltig unterstützen«.

Eine gewagte These. Welcher dieser Sender berichtet denn positiv über Trump, neutral über die AfD oder kritisch über Merkel? Falls den jemand findet, sagt mir unbedingt Bescheid, den würde ich gern schauen! Aber mal ehrlich: Nur weil man Abfälle unterschiedlich serviert, ergibt sich dadurch nicht automatisch eine kulinarische Vielfalt und verschiedene Arten von daraus resultierendem Durchfall gelten jetzt auch nicht wirklich. Ohne Scheiß. Das kann weg.

Quelle: http://www.focus.de/kultur/videos/minister-will-ard-und-zdf-umbauen-angst-vor-afd-vorschlag-zur-abschaffung-der-tagesschau-sorgt-weiter-fuer-riesen-wirbel_id_7735846.html

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Die teuerste dümmste Schlagzeile!

»18 Milliarden Dollar für die Meinungsfreiheit«, titelt die Süddeutsche. Das hätte mir schon verdächtig vorkommen müssen. Weiter heißt es: »Diese Summe spendet der Finanzinvestor George Soros seiner Stiftung ›Offene Gesellschaft‹. Sie ist nun die zweitreichste der USA. Seit 30 Jahren setzt sich die Stiftung für freie Meinungsäußerung, Demokratie und den Schutz von Minderheiten ein. Das Engagement macht Soros zur Hassfigur für Autokraten in Osteuropa und Rechtspopulisten in den USA.«

Schade eigentlich. Für einen kurzen Moment hatte ich gehofft, dass endlich ein stinkreicher Schnösel ein bisschen Kohle locker gemacht hat, um diesen unsäglichen Soros zu stoppen! Wäre natürlich zu einfach gewesen. Ob die Süddeutsche auch von dem Geldsegen profitiert oder ehrenamtlich dumm ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass George Soros einer der widerwärtigsten Feinde von Demokratie und Meinungsfreiheit ist, eine Gefahr für das friedliche Zusammenleben der Völker und — man möge mir diesen Ausdruck verzeihen, aber so heißen solche Leute, wo ich herkomme — ein außerordentlich dämlicher Wichser.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/spende-milliarden-dollar-fuer-die-meinungsfreiheit‑1.3713623

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ARD, Facebook und George Soros retten die Meinungsfreiheit!

»Die Tagesschau als erfolgreichste und unabhängige deutsche Nachrichtensendung sowie Das Erste insgesamt sind ein Garant für den aus den Regionen gespeisten freien bundesweiten Diskurs in unserem föderalen Land.«

Entschuldigung? Reden wir hier über die selbe ARD? Die sprichwörtliche Erfinderin das ARD-»Faktenerfinders«? Selbiger gehört übrigens zur Tagesschau. Mal sehen, was der heute so schreibt, und das ist kein Witz (doch, ist es, aber die meinen das ernst):

»Anti-Fake-News-Kampagne: Facebook lobt seine Faktenprüfer. Facebook wertet seine Zusammenarbeit mit externen Faktenprüfern offenbar als Erfolg: Einer ersten Datenauswertung zufolge verlieren als Falschnachricht markierte Beiträge 80 Prozent ihrer Reichweite. Doch es gibt auch Kritik: Das Verfahren dauere zu lange.« [1]

Aha. Das ist »Kritik«? Die Zensur ist nicht schnell genug? Okay. In Deutschland ist übrigens »Correctiv« so ein »Faktenprüfer« für Facebook. Deren Geschäftsführer Schraven bestätigt im selben Artikel »die Finanzierung durch die Stiftung Open Society Foundation des ungarischen Milliardärs George Soros in Höhe von etwa 100.000 Euro.«

Na, dann müssen wir uns ja um den freien Diskurs keine Sorgen machen…

[1] http://faktenfinder.tagesschau.de/facebook-327.html

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/medien/zukunft-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-sachsen-anhalt-will-ard-ohne-tagesschau/20465116.html

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Antaios-Verlag auf Frankfurter Buchmesse attackiert

Wen wundert es bei derartiger Agitation seitens des Veranstalters und des Oberbürgermeisters, wenn linksradikale Idioten nichts dabei finden, wie gewohnt ihrem Hass freien Lauf zu lassen und auch vor Sachbeschädigung nicht zurückschrecken. Über rund 30 Bücher des Verlages wurde Kaffee und Zahnpasta verteilt.

»Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.« (Heinrich Heine) — Zu Kaffee und Zahnpasta habe ich leider kein passendes Zitat gefunden, aber das Grundprinzip sollte klar sein. Mich wundert nur, wo die das Zeug so schnell aufgetrieben haben. Mundhygiene ist nicht unbedingt ein linksextremes Spezialgebiet.

Quelle: http://www.pi-news.net/antaios-verlag-auf-frankfurter-buchmesse-attackiert/

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Jung und verblendet

Jung und verblendet
Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD, Mitte), Irena Rudolph-Kokot (SPD) und Jürgen Kasek (Grüne) im März 2017 an der Spitze einer linksextremen Demonstration. Vermummungsverbot? Geschenkt! Foto: LVZ.

Mein Tipp gegen die gefürchtete Schreibblockade: LVZ ansteuern. Das ist, als würde eine unsichtbare Hand von hinten den eigenen Kopf packen und ihn mit Karacho auf die Tastatur schmettern. Man fühlt sich ganz benommen, weiß nicht so recht, was grad passiert ist, hat aber plötzlich unheimlich viel zu sagen. Funktioniert immer. Wie auch in diesem Fall:

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Facebook ohne Facebook

Der Markt für zensurfreie Substitute ist aufgrund der großen Nachfrage derzeit enorm in Bewegung, allerdings auch dementsprechend fragmentiert und unübersichtlich. Vieles davon würde ich beim aktuellen Entwicklungsstand als »interessante Experimente« bezeichnen — über die sich Facebook allerdings wenig Sorgen machen muss. Das ist einen eigenen Artikel wert und darum soll es hier nicht gehen.

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Turnen: Kopfstand mit Frank-Walter.

Turnen: Kopfstand mit Frank-Walter.
Ein wenig schlaff: Der Bundesadler. Foto: AFP

»Steinmeier beklagt Einschüchterung und Aggression im Wahlkampf«, titelt die Süddeutsche. [1] Irre, denke ich mir so, ich hatte mich schon gefragt, was aus dem Mann geworden ist, ob er noch lebt und überhaupt. Offenbar hat er aber seine wohltuende Abwesenheit genutzt, um mal intensiv über die Zustände in diesem Land nachzudenken und ist dabei zu (für seine Verhältnisse) überraschenden Erkenntnissen gelangt:

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Gab startet Kartellklage gegen Google

Das soziale Netzwerk Gab.ai beschuldigt Google des Verstoßes gegen die Bundes-Kartellrechtsgesetze, nachdem der Technologie-Gigant Gab aus dem Google Play Store geworfen hat. Dies geht aus der am Donnerstag eingereichten Klage hervor. »Google ist die größte Bedrohung für den freien Informationsaustausch«, äußerte Gabs Geschäftsführer Andrew Torba dazu. »Gab begann den Kampf gegen die großen Technologie-Firmen auf dem freien Markt, und ihr monopolistisches Verhalten hat uns gezwungen, diesen Kampf in den Gerichtssaal zu tragen.« In einer Stellungnahme bezeichnete Google die Klage als »haltlos« und bekundete, seine Entscheidung notfalls vor Gericht zu verteidigen. »Um im Play Store zu sein, müssen Apps sozialer Netzwerke ein ausreichendes Maß an Moderation vorweisen, einschließlich für Inhalte, die zu Gewalt oder Hass gegen Gruppen von Menschen aufrufen«, teilte Google mit. »Der Entwickler kann gerne gegen die Entfernung Einspruch erheben, wenn er die Verstöße gegen unsere Nutzungsbedingungen behoben hat und sich an unsere Entwickler-Richtlinien hält.«

Dieser Kommentar entbehrt natürlich nicht einer gewissen Süffisanz, wenn man bedenkt, dass Gab als soziales Netzwerk mit dem Leitmotto Meinungsfreiheit angetreten ist. Als Konkurrenz zu den immer zensurwütigeren, marktbeherrschenden Plattformen wie Twitter, Facebook, Google / YouTube, etc. Dabei ist auch Gab keineswegs ein rechtsfreier Raum, wie eindeutig aus seinen Richtlinien hevorgeht. [1] Gab bewegt sich lediglich näher an der von der US-amerikanischen Verfassung garantierten Meinungsfreiheit. Damit haben einige sensible Leute ein Problem. Was egal wäre, wenn es nicht die selben Leute wären, die ihre erdrückende Marktmacht immer hemmungsloser ausnutzen würden, um missliebige Meinungen auszumerzen… Also das wird interessant, um es mal vorsichtig zu formulieren. Denkbar wäre durchaus, dass Gab den Prozess verliert, das Gericht aber Google dazu verknackt, auf die Mitbewerber (inklusive sich selbst) die selben strengen Regeln anzuwenden. Und dann müsste es sich selbst löschen.

Quelle: https://www.washingtonpost.com/news/the-switch/wp/2017/09/15/gab-is-suing-google-for-allegedly-violating-antitrust-laws/

[1] https://gab.ai/about/guidelines

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