Kahane-Stiftung erforscht AfD

Der ostdeutsche Mann wurde als Prototyp des AfD-Wählers auserkoren – arbeitslos, fremdenfeindlich, fortschrittsskeptisch. Dass in diesem Klischee viel Wahrheit steckt, es aber wie so viele Verallgemeinerungen zu einfach gedacht ist, zeigt nun eine Wahlkreisanalyse des Jenaer Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft, die im Auftrag der antirassistischen Amadeu-Antonio-Stiftung entstanden ist.

Das ist so genuin lustig, dass mir nicht mal ein blöder Spruch dazu einfällt… Komischer ist eigentlich nur noch, dass die Studie es teilweise nur mit knapper Not, größtenteils gar nicht (wieder mal) geschafft hat, zum erwünschten Ergebnis zu führen. Unterhalb eines gewissen Niveaus wird es selbst mit Geld und schlechtem Willen schwierig. Oh, und übrigens, liebe WELT: Die AA-Stiftung ist ganz klar rassistisch und einheimischenfeindlich.

Quelle: https://www.welt.de/politik/article170805421/Wo-die-AfD-besonders-erfolgreich-war.html

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Polizeilicher, als die Uni erlaubt.

»Die Goethe Universität in Frankfurt hat einen geplanten Vortrag des umstrittenen Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, abgesagt. Vorher hatte sich Widerstand dagegen formiert. Wendt zeigt sich verärgert«, berichtet die umstrittene WELT in einem ehrlicherweise mit »Das Opfer ist die Meinungsfreiheit« übertitelten Artikel. [1] Und ich weiß jetzt schon, dass ich viel Freude damit haben werde…

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Auf einem Gehirn tot?

»Zögerliche Ermittlungen« gegen die rechtsextreme Gruppe Freital, mehrere Verfahren wegen »zivilen Ungehorsams« bei Demonstrationen, ein Dresdner Richter mit AfD-Parteibuch, bisher keine Verurteilungen nach dem rechten Angriff auf die Wolfgang-Heinze-Straße, offenbar »maßlose Überwachungsmaßnahmen« in Leipzigs linker Szene und die »angeblich« rechtsfreien Räume und linksradikalen Attacken in der Messestadt – immer wieder gerät Sachsens Justiz öffentlich in Kritik, wird den Behörden auch politische Befangenheit vorgeworfen.

Um die Frage schon vor der Podiumsdiskussion zu beantworten: Ja, die Justiz ist auf einem Auge blind. Die LVZ übrigens auch (die Anführungszeichen musste ich selbst ergänzen!). Es ist übrigens das gleiche Auge. Und es ist nicht das rechte. Übrigens, seit wann dürfen Richter keiner politischen Partei angehören? Habe ich da etwas verpasst? Sollten wir mal die Parteibücher aller anderen Richter und Staatsanwälte prüfen? Das würde sicher Einiges erklären…

Quelle: http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Auf-einem-Auge-blind-Diskurs-zu-Sachsens-Justiz-in-Leipzig

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Antaios-Verlag auf Frankfurter Buchmesse attackiert

Wen wundert es bei derartiger Agitation seitens des Veranstalters und des Oberbürgermeisters, wenn linksradikale Idioten nichts dabei finden, wie gewohnt ihrem Hass freien Lauf zu lassen und auch vor Sachbeschädigung nicht zurückschrecken. Über rund 30 Bücher des Verlages wurde Kaffee und Zahnpasta verteilt.

»Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.« (Heinrich Heine) — Zu Kaffee und Zahnpasta habe ich leider kein passendes Zitat gefunden, aber das Grundprinzip sollte klar sein. Mich wundert nur, wo die das Zeug so schnell aufgetrieben haben. Mundhygiene ist nicht unbedingt ein linksextremes Spezialgebiet.

Quelle: http://www.pi-news.net/antaios-verlag-auf-frankfurter-buchmesse-attackiert/

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Jung und verblendet

Jung und verblendet
Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD, Mitte), Irena Rudolph-Kokot (SPD) und Jürgen Kasek (Grüne) im März 2017 an der Spitze einer linksextremen Demonstration. Vermummungsverbot? Geschenkt! Foto: LVZ.

Mein Tipp gegen die gefürchtete Schreibblockade: LVZ ansteuern. Das ist, als würde eine unsichtbare Hand von hinten den eigenen Kopf packen und ihn mit Karacho auf die Tastatur schmettern. Man fühlt sich ganz benommen, weiß nicht so recht, was grad passiert ist, hat aber plötzlich unheimlich viel zu sagen. Funktioniert immer. Wie auch in diesem Fall:

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