Das Land der nicht ganz Dichten und Denkfaulen

»Tausende Menschen, die kein Asyl oder Aufenthaltsrecht in Deutschland erhalten, können trotzdem nicht abgeschoben werden. Der Grund: Es fehlen Ausweispapiere. Die Zahl entsprechender Fälle ist einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr deutlich gestiegen«, berichtet der SPIEGEL am Montag. [1] Es ist nur einer von vielen Artikeln an diesem Tag, die einen ratlos und wütend zurücklassen.

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Antisemitismus = Fremdenfeindlichkeit?

Es sei eine »Schande, dass keine jüdische Einrichtung ohne polizeiliche Bewachung existieren kann«, sagte die Bundeskanzlerin am Samstag in ihrem wöchentlichen Video‐Podcast. Das gelte sowohl für Schulen und Kindergärten als auch für Synagogen im Land. Fremdenfeindlichkeit sei derzeit wieder »mehr an der Tagesordnung« als das einmal der Fall gewesen sei, sagte Merkel.

*MuttiDasMikroWegnehm* Ähm, Tschuldigung? Sie weiß nicht, was sie redet (dieses Problem teilt sie übrigens mit Charlotte Knobloch)! Seit wann sind jetzt unsere jüdischen Mitbürger »Fremde«? Deutschland und somit auch deutsche Juden sehen sich mit dem selben existenziellen Problem konfrontiert wie Israel, das seit Jahrzehnten auf der Auslöschungs‐Wunschliste seiner islamischen Nachbarn ganz oben steht. Ich glaube nicht, dass der Polizeischutz jüdischer Einrichtungen aufgrund der Bedrohung durch AfD‐Mitglieder erforderlich ist. Und ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, wie die aktuelle Riege unserer Terroristenversteher‐ und Extremistenimportierer‐Politiker die Sicherheit Israels garantieren will. Ein Gewehr hält sich schlecht, wenn man gleichzeitig Palis knuddelt.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-beklagt-antisemitismus-in-deutschland-a-1190123.html

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Deutschland im Dezember. Nervig wie immer, nur halt kälter.

Ich mag grad nicht. Eigentlich sollte ich im Bett liegen, eine schöne heiße Tasse Rum mit einem Schuss Tee in der Hand, und vielleicht würde sich sogar diese eher durchschnittliche Erkältung doch noch als tödlicher Virus entpuppen und mich von dem ganzen Elend erlösen. Passiert natürlich nicht, wäre zu einfach. Stattdessen der übliche Wahnsinn, kein Rum, ich verliere den Überblick über die Wetten in meinem Freundeskreis, welcher Weihnachtsmarkt dieses Jahr zuerst platt gebügelt wird und überhaupt. Schlagzeilen. Jede Menge Schlagzeilen:

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Einmal Musel erzürnen, bitte.

Arabische Politiker sprachen gar von einem neuen »Flächenbrand in Nahost, sollte Trump die US‐Botschaft tatsächlich nach Jerusalem verlegen – und damit die Stadt einseitig als Hauptstadt Israels anerkennen. Die Arabische Liga fürchtet ein Aufflammen von »Fanatismus und Gewalt«.

Wer so alles dagegen ist: Palästinenserpräsident Abbas, die Vereinten Nationen, die Europäische Union, Sigmar Gabriel, Emmanuel Macron, Saudi‐Arabien, die Arabische Liga, der türkische Präsident Erdoğan, sowie die Terrororganisationen PLO und Hamas. — Liest sich wie die Siegerehrung bei der Arschkrampen‐Olympiade! An Trumps Stelle würde ich jetzt zwei Botschaften in Jerusalem bauen. Mindestens.

Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017–12/israel-jerusalem-hauptstadt-usa-eu-deutschland

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Abschieben lernen von Israel

Rund 40.000 afrikanische Flüchtlinge leben derzeit illegal in Israel. […] Mit dem Bau einer Sperranlage an der Grenze zu Ägypten sei der Zustrom von Flüchtlingen praktisch auf null zurückgegangen. Rund 20.000 Eindringlinge aus Afrika seien bereits abgeschoben worden. Die dritte Phase der »intensivierten Abschiebung« sei dank einer internationalen Vereinbarung möglich. »Dies ermöglicht es uns, die verbleibenden 40.000 Eindringlinge ohne ihre Zustimmung abzuschieben«, sagte Netanyahu in Jerusalem. […] Bislang hat Israel nur zehn afrikanische Asylbewerber als Flüchtlinge anerkannt.

So sieht eine »nationale Kraftanstrengung« aus. Da kann man schon neidisch werden…

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-will-40–000-fluechtlinge-nach-ruanda-und-uganda-abschieben-a-1179112.html

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