Google behindert AfD-Wahlkampf

Die AfD klagt, wesentliche Teile ihrer Anzeigenkampagne würden von Google blockiert. »Mit keiner anderen Plattform haben wir Schwierigkeiten«, sagt Kampagnenchef Kunkel. Facebook oder Twitter behandelten die AfD wie ganz normale Kunden. »Aber Google sabotiert uns, benachteiligt uns im politischen Wettbewerb.«

Vielleicht hätte ich auch einen fünfstelligen Betrag in die Hand nehmen sollen, um von Facebook neutral und wie eine ganz normale Kundin behandelt zu werden? Egal. Google mal wieder. Wie überraschend. Es geht übrigens, unter anderem, um den Verdacht (!) von praktiziertem Falschdenk: »Die Videoanzeige und die Werbebanner stünden noch im Verdacht, ›gefährliche und herabwürdigende Inhalte‹ zu publizieren, die nach den Konzernvorschriften verboten seien.« Na dann. Wer solche Konzerne hat, braucht wahrlich keine russischen Hacker, um eine Wahl zu manipulieren…

https://www.merkeldieeidbrecherin.com

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bundestagswahl-2017-afd-wirft-google-sabotage-vor-a-1168618.html

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Gab startet Kartellklage gegen Google

Das soziale Netzwerk Gab.ai beschuldigt Google des Verstoßes gegen die Bundes-Kartellrechtsgesetze, nachdem der Technologie-Gigant Gab aus dem Google Play Store geworfen hat. Dies geht aus der am Donnerstag eingereichten Klage hervor. »Google ist die größte Bedrohung für den freien Informationsaustausch«, äußerte Gabs Geschäftsführer Andrew Torba dazu. »Gab begann den Kampf gegen die großen Technologie-Firmen auf dem freien Markt, und ihr monopolistisches Verhalten hat uns gezwungen, diesen Kampf in den Gerichtssaal zu tragen.« In einer Stellungnahme bezeichnete Google die Klage als »haltlos« und bekundete, seine Entscheidung notfalls vor Gericht zu verteidigen. »Um im Play Store zu sein, müssen Apps sozialer Netzwerke ein ausreichendes Maß an Moderation vorweisen, einschließlich für Inhalte, die zu Gewalt oder Hass gegen Gruppen von Menschen aufrufen«, teilte Google mit. »Der Entwickler kann gerne gegen die Entfernung Einspruch erheben, wenn er die Verstöße gegen unsere Nutzungsbedingungen behoben hat und sich an unsere Entwickler-Richtlinien hält.«

Dieser Kommentar entbehrt natürlich nicht einer gewissen Süffisanz, wenn man bedenkt, dass Gab als soziales Netzwerk mit dem Leitmotto Meinungsfreiheit angetreten ist. Als Konkurrenz zu den immer zensurwütigeren, marktbeherrschenden Plattformen wie Twitter, Facebook, Google / YouTube, etc. Dabei ist auch Gab keineswegs ein rechtsfreier Raum, wie eindeutig aus seinen Richtlinien hevorgeht. [1] Gab bewegt sich lediglich näher an der von der US-amerikanischen Verfassung garantierten Meinungsfreiheit. Damit haben einige sensible Leute ein Problem. Was egal wäre, wenn es nicht die selben Leute wären, die ihre erdrückende Marktmacht immer hemmungsloser ausnutzen würden, um missliebige Meinungen auszumerzen… Also das wird interessant, um es mal vorsichtig zu formulieren. Denkbar wäre durchaus, dass Gab den Prozess verliert, das Gericht aber Google dazu verknackt, auf die Mitbewerber (inklusive sich selbst) die selben strengen Regeln anzuwenden. Und dann müsste es sich selbst löschen.

Quelle: https://www.washingtonpost.com/news/the-switch/wp/2017/09/15/gab-is-suing-google-for-allegedly-violating-antitrust-laws/

[1] https://gab.ai/about/guidelines

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Facebook manipuliert die Wahl. Erneut.

In die Hass-Blase geraten: Viele Facebook-Nutzer wundern sich, warum ihnen AfD-nahe Gruppen vorgeschlagen wurden. […] Wer beispielsweise als Facebook-Mitglied in diesen Tagen ein Feature namens »Gruppen entdecken« nutzen möchte, findet zahlreiche Kategorien: Sport, Haustiere, Essen. Doch die Kategorie Nachrichten und Politik fehlt; ein Klick auf den früheren Link liefert keine Empfehlungen mehr. Man habe die Funktion »vorübergehend ausgesetzt«, sagte ein Facebook-Sprecher in dieser Woche.

Unnütz zu erwähnen, dass die ZEIT für diesen wertvollen journalistischen Beitrag den Titel »Hetze mit System« wählte. Zum Glück ist Facebook gerade noch rechtzeitig eingeschritten und hat nach der aktuellen Massen-Löschwelle regimekritischer Nutzer auch gleich mal das Problem unbequemer Gruppen mit dem Holzhammer entschärft. So langsam müsste das ganze Falschdenk aber weg sein. Nicht, dass da auch noch einer falsch wählt. So, wie in den Online-Umfragen, die komplett den Meinungsforschern widersprechen… Übrigens, fall sich jemand wundert, warum sich der ganze Beitrag so gruslig und verschwörungstheoretisch liest: Der ARD-Faktenerfinder hatte natürlich auch die Finger mit im Spiel. Wie hätte es anders sein sollen. Nachdem Facebook schon den US-Wahlkampf (erfolglos) zum gewünschten Ergebnis manövrieren wollte, haben sie offenbar bei den Wahlen in Frankreich und den Niederlanden dazugelernt und versuchen jetzt ihr Glück in Deutschland. Wird langsam Zeit, dass diese Datenkrake mal einer durch den Kartell-Fleischwolf dreht.

Quelle: http://www.zeit.de/digital/internet/2017–09/facebook-afd-geschlossene-gruppen-bundestagswahl/komplettansicht

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Blöd gelaufen: Unkraut vergeht nicht!

Das hatte sich Facebook ja schön ausgedacht: Einfach mal bei der ollen Sina das Licht ausknipsen! Damit sie Ruhe gibt und nicht mehr so böse AfD-Beiträge »liked« und ihr ungehöriges Falschdenk unters Volk streut. Keine Warnung, keine Begründung, nicht mal eine Benachrichtigung. Nichts. Einfach so »entsorgt«. Weil sie es halt können.

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