Turnen: Kopfstand mit Frank‐Walter.

Turnen: Kopfstand mit Frank‐Walter.
Ein wenig schlaff: Der Bundesadler. Foto: AFP

»Steinmeier beklagt Einschüchterung und Aggression im Wahlkampf«, titelt die Süddeutsche. [1] Irre, denke ich mir so, ich hatte mich schon gefragt, was aus dem Mann geworden ist, ob er noch lebt und überhaupt. Offenbar hat er aber seine wohltuende Abwesenheit genutzt, um mal intensiv über die Zustände in diesem Land nachzudenken und ist dabei zu (für seine Verhältnisse) überraschenden Erkenntnissen gelangt:

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Google behindert AfD‐Wahlkampf

Die AfD klagt, wesentliche Teile ihrer Anzeigenkampagne würden von Google blockiert. »Mit keiner anderen Plattform haben wir Schwierigkeiten«, sagt Kampagnenchef Kunkel. Facebook oder Twitter behandelten die AfD wie ganz normale Kunden. »Aber Google sabotiert uns, benachteiligt uns im politischen Wettbewerb.«

Vielleicht hätte ich auch einen fünfstelligen Betrag in die Hand nehmen sollen, um von Facebook neutral und wie eine ganz normale Kundin behandelt zu werden? Egal. Google mal wieder. Wie überraschend. Es geht übrigens, unter anderem, um den Verdacht (!) von praktiziertem Falschdenk: »Die Videoanzeige und die Werbebanner stünden noch im Verdacht, ›gefährliche und herabwürdigende Inhalte‹ zu publizieren, die nach den Konzernvorschriften verboten seien.« Na dann. Wer solche Konzerne hat, braucht wahrlich keine russischen Hacker, um eine Wahl zu manipulieren…

https://www.merkeldieeidbrecherin.com

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bundestagswahl-2017-afd-wirft-google-sabotage-vor-a-1168618.html

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Warum sie die AfD wirklich hassen, oder: Die haben auch allen Grund dazu!

Wird die AfD vom politischen Gegner und seinen Propaganda‐Organen attackiert, geht es dabei meist um vermeintliche oder echte »Reizthemen« wie Migration, Islam, Ehe, Wehrpflicht, etc. Damit lassen sich Menschen emotional ansprechen und abholen (oder in die politische Wüste treiben, je nach Intention). Dass es in der Politik und im Wahlkampf weder nett noch fair zugeht, ist keine bahnbrechende Erkenntnis.

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Facebook manipuliert die Wahl. Erneut.

In die Hass‐Blase geraten: Viele Facebook‐Nutzer wundern sich, warum ihnen AfD‐nahe Gruppen vorgeschlagen wurden. […] Wer beispielsweise als Facebook‐Mitglied in diesen Tagen ein Feature namens »Gruppen entdecken« nutzen möchte, findet zahlreiche Kategorien: Sport, Haustiere, Essen. Doch die Kategorie Nachrichten und Politik fehlt; ein Klick auf den früheren Link liefert keine Empfehlungen mehr. Man habe die Funktion »vorübergehend ausgesetzt«, sagte ein Facebook‐Sprecher in dieser Woche.

Unnütz zu erwähnen, dass die ZEIT für diesen wertvollen journalistischen Beitrag den Titel »Hetze mit System« wählte. Zum Glück ist Facebook gerade noch rechtzeitig eingeschritten und hat nach der aktuellen Massen‐Löschwelle regimekritischer Nutzer auch gleich mal das Problem unbequemer Gruppen mit dem Holzhammer entschärft. So langsam müsste das ganze Falschdenk aber weg sein. Nicht, dass da auch noch einer falsch wählt. So, wie in den Online‐Umfragen, die komplett den Meinungsforschern widersprechen… Übrigens, fall sich jemand wundert, warum sich der ganze Beitrag so gruslig und verschwörungstheoretisch liest: Der ARD‐Faktenerfinder hatte natürlich auch die Finger mit im Spiel. Wie hätte es anders sein sollen. Nachdem Facebook schon den US‐Wahlkampf (erfolglos) zum gewünschten Ergebnis manövrieren wollte, haben sie offenbar bei den Wahlen in Frankreich und den Niederlanden dazugelernt und versuchen jetzt ihr Glück in Deutschland. Wird langsam Zeit, dass diese Datenkrake mal einer durch den Kartell‐Fleischwolf dreht.

Quelle: http://www.zeit.de/digital/internet/2017–09/facebook-afd-geschlossene-gruppen-bundestagswahl/komplettansicht

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Der kleine Selbstbedienungsladen

Seit 1949 wählen die Deutschen in der Regel alle vier Jahre einen neuen Bundestag. Nun sind sich offenbar alle Parlamentsfraktionen einig, die Wahlperiode künftig auf fünf Jahre zu verlängern.

Stopp. Es ist ja ganz wundervoll, dass sich darin alle Nutznießer schon mal einig sind, aber wie wäre es, sich vorher darüber mit dem Arbeitgeber abzustimmen? Das ist immer noch der gemeine Wähler, der Souverän, besser bekannt unter dem Schimpfwort »das deutsche Volk« (die Menschen, die schon länger hier leben). Was kommt als Nächstes? Die Kanzlerin wird auf Lebenszeit gewählt und regiert so lange, bis sie keine Lust mehr hat oder Gott eine Beförderung vornimmt? Funktioniert ja beim Papst auch… Ich wette, diese Idee verschwindet ganz schnell in der Versenkung, sollte die AfD mit einem starken Ergebnis in den Bundestag einziehen. Dann einigt man sich spontan auf jährliche Wahlen.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-nur-noch-alle-fuenf-jahre-parteien-einig-a-1167561.html

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Dreierpack: Wahlen in Absurdistan

Den Spitzenkräften der FDP mangelt es kurz vor der Bundestagswahl einer neuen Forsa‐Umfrage zufolge an Bekanntheit. Rund die Hälfte der Befragten konnte ohne Namensvorgabe spontan keinen einzigen FDP‐Politiker nennen, teilte das Magazin «Stern» mit. Grund sei, dass die Partei in der vergangenen Legislaturperiode nicht im Bundestag vertreten war. Deshalb sähen es ebenfalls knapp die Hälfte der Befragten gern, wenn die FDP nach der Wahl wieder ins Parlament einziehen würde.

Ich hoffe ja inständig, dass es nicht die selbe Hälfte der Befragten war, die »deshalb« gern die FDP im Bundestag sähe. Einfach mal auf gut Glück wählen, um danach im Parlament ein paar neue Leute kennenzulernen, wäre in der Tat ein besorgniserregendes demokratisches Konzept… Übrigens, wie schaut es eigentlich mit dem Bekanntenheitsgrad von AfD‐Politikern aus? Diese Partei war noch nie im Bundestag vertreten. Ich fürchte fast, dass die Antwort darauf für die FDP so peinlich ausfällt, dass Forsa gar nicht erst danach gefragt hat.

Quelle: http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/fdp-spitzenpersonal-kaum-bekannt-15196350.html

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Echte Nazis am Rednerpult

In der letzten Sitzungswoche des Bundestages sei er wehmütig und traurig gewesen, sagte Gabriel. Nicht, weil die Legislaturperiode zu Ende sei. »Sondern weil ich wusste, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass, wenn ich wieder in den Bundestag komme, zum ersten Mal nach 1945 im Reichstag am Rednerpult echte Nazis stehen.«

Da stellt sich natürlich die Frage: Darf man so offensichtlich schwachsinnigen, hasserfüllten Leuten überhaupt eine Bühne bieten? Ich sage ja, man darf; man muss sogar! Je länger man Sigmar Gabriel reden lässt, desto besser. Fakten‐Check: Stimmt nicht. Da standen schon jede Menge echte Nazis. Beispielsweise die Wirtschafts‐ und Finanzminister Karl Schiller und Liselotte Funcke, oder der Kanzleramtschef Horst Ehmke. Allesamt SPD. Und vormals NSDAP…

Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017–09/afd-bjoern-hoecke-ralf-stegner-spd

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Langfinger Lindner kopiert wieder AfD

Die FDP erhebt den Anspruch, die Zuwanderung zu ordnen. Asylbewerber sollen zunächst zentral untergebracht werden und kein Geld bekommen. Die Liberalen setzen auf eine EU‐Richtlinie, die noch nie angewendet wurde. […] Die FDP, so sagte es Lindner, wolle eine „Trendwende“ in der Flüchtlingspolitik entlang dieser Vorstellungen zu einem „Prüfstein“ für eine mögliche Koalitionsbeteiligung nach der Bundestagswahl machen.

Gut, das setzt aber drei Dinge voraus, die einigermaßen tollkühn sind: 1. Müsste die FDP die 5%-Hürde schaffen und zwar 2. so deutlich, dass irgendwer mit ihr koalieren möchte oder muss, was 3. zu der Frage führt: Warum würde die AfD so einen Koalitionspartner wollen? Sie ist ja selbst eine liberale Partei.

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article168542373/So-will-Lindner-das-Chaos-der-Fluechtlingspolitik-beenden.html

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AfD: Wahlkampf unter Feuer!

Noch vor wenigen Jahren verstand man unter den unangenehmsten Folgen eines Wahlkampfes vor allem, trotz großer Mühen an dessen Ende ein schlechtes Ergebnis einzufahren. Mensch, was waren das für beschauliche Zeiten! Mittlerweile kann man froh sein, ihn zu überleben. Sprichwörtlich, nicht politisch. Zumindest gilt diese Feststellung für die AfD. Genau genommen ausschließlich für die AfD. Wie konnte es soweit kommen?

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Das Potemkinsche Gesicht der CSU

Politiker von Union und SPD sehen nach den Rassismusvorwürfen gegen AfD‐Spitzenkandidatin Alice Weidel keinen Platz für die Partei im Bundestag. Die AfD wies die in der Welt am Sonntag Weidel zugeschriebene E‐Mail mit rassistischen und fremdenfeindlichen Äußerungen als Falschmeldung zurück und sprach von einer Kampagne. […] CSU‐Generalsekretär Andreas Scheuer sagte dem Blatt: »Hinter der pseudo‐bürgerlichen Fassade von Frau Weidel verbirgt sich die erschreckende Ideologie einer Reichsbürgerin.«

Ich habe bei der Gelegenheit mal nachgesehen und hinter der pseudo‐konservativen Fassade von Herrn Scheuer verbirgt sich… gar nichts. Das könnte der Grund sein, warum der Mann nicht kurz vor der Wahl mit lächerlichen Anschuldigungen belästigt wird. Ich wusste bis eben nicht mal, wer eigentlich momentan CSU‐Generalsekretär ist. Wozu auch.

Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017–09/alternative-fuer-deutschland-alice-weidel-e-mail

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