Europas dritte Option, oder: Die Angst vor dem Königsmacher

Sanfter Totalitarismus oder Chaos, Bürgerkrieg und Sezession! Bisher schien es für die Mitgefangenen der Europäischen Union nur zwei denkbar ungemütliche Zukunfts‐Szenarien zu geben. Bisher. Doch die politische Kräfteverschiebung der letzten Monate leitete eine spürbare Trendwende ein und gibt erstmals realistisch den Blick auf weniger düstere Zeiten frei. Nun, außer man ist Renate Künast.

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Die Spinne ist wieder da

Oder, drastischer formuliert: »US‐Milliardär George Soros will neues Brexit‐Votum erzwingen« [1]. Während der SPIEGEL sich um eine möglichst reißerische Schlagzeile bemüht, um gleich danach im eigenen Artikel wieder alles zu relativieren, zu beschönigen und Fake‐News zu streuen — versuche ich es mal genau anders herum.

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Die Siedler von Brüssel

Die Siedler von Brüssel
Flüchtlingskinder spielen in der Warteschlange am Flughafen Ceuta. Oder so. Foto: Reuters.

Foto und Bildunterschrift hat T‐Online vermeintlich clever gewählt, dabei aber offenbar die durch konstante Reibung an der Realität seit 2015 gebildete Hornhaut auf den Tränendrüsen der Deutschen unterschätzt: »Spielende Kinder in einem Camp für irakische Binnenflüchtlinge bei Bagdad« [1] Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ein schiefes brüllt sie derart verzweifelt in die Nacht, dass einem glatt die Trommelfelle davonschwimmen.

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Dein neuer Diktator stellt sich vor

»Pläne vorgelegt: Junckers Vision für die EU«, titelt die Aktuelle Kam… pardon, die Tagesschau. [1] »Wer eine Vision hat, der soll zum Arzt gehen«, hätte Helmut Schmidt wohl darauf entgegnet. Spätestens, nachdem ihm der Inhalt jener Vision mitgeteilt worden wäre. Leider lebt er nicht mehr. Aber vielleicht ist es auch besser so. Was der Herr Juncker diesmal ausheckt, ist an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten.

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Newsficker Spezial: Gute Nacht, Abendland…

Zehn Presse‐Einzelfälle für ein Halleluja; handverlesen und mühsam von mir persönlich durchlitten an einem Samstagnachmittag im Winter 2017. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt jetzt exakt zwei Möglichkeiten: Entweder verliere ich den Verstand — oder alle anderen. Mögen meine Leser beurteilen. Ich kann das alles von Kabarett jedenfalls nicht mehr unterscheiden, eine Kommentierung erübrigt sich. Lest selbst…

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Millionen »Flüchtlinge«: Brüssel öffnet jetzt alle Schleusentore!

Der EU geht es offenbar nicht schnell genug mit dem Großen Austausch voran, und so heckt sie bereits die nächste Teufelei aus, die jedes Schreckensszenario sogenannter »Rechtspopulisten« vor Neid erblassen lässt. Denn was sie aktuell auf den Weg bringt, nötigt sogar die deutsche Regierung, zumindest halbwegs glaubhaft Entsetzen zu heucheln. Das muss man erst mal schaffen.

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2017 — Horrorjahr der Gutmenschen

»Schaut, wo sie jetzt ist. Sie ist nicht wie unsere Premierministerin. Sie hat den Mut, Trump direkt etwas entgegenzusetzen und ihm zu sagen, dass Amerika kein Freund Europas mehr ist. Was für eine außergewöhnliche Frau. Sie sagt, es gibt keine Probleme, nur ›Aufgaben‹, die gelöst werden müssen. Sie weigert sich, sich selbst als weibliche Führungspersönlichkeit zu sehen, stattdessen betrachtet sie sich lieber als eine Person in einer Gruppe politischer Führungspersonen. Dabei wird sie immer mehr eine eigene Größe. Und wenn man sie anschaut, kommt der Gedanke auf: ›Das ist der Inbegriff von stark und stabil.‹ « [1]

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Heimwerken 101, heute: Ein neues Europa basteln!

Mit der Entscheidung für die „juristische Atombombe“ gegen die Regierung in Warschau wagt die EU‐Kommission einen Befreiungsschlag. Der birgt aber große Risiken für Europa – und könnte zu spät kommen. […] „Ein EU‐Austritt Polens ist absolut möglich.“

Nee, das kommt grad recht. Der Versuch, den Polen nicht nur »Flüchtlinge« aufzuzwingen, sondern sich auch noch in ihre Gesetzgebung einzumischen und ihnen das Stimmrecht zu entziehen (ein einmaliger Vorgang in der EU‐Geschichte, soweit ich mich erinnere) dürfte die Polen langsam aber sicher auf einen Poxit einstimmen. Tolle Idee, Brüssel. Zuckerbrot und Peitsche. Nur ohne Zuckerbrot.

Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article171788618/Riskantes-Spiel-in-Bruessel-Ein-EU-Austritt-Polens-ist-absolut-moeglich.html

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Verplappert: EU verplant unser Geld für Migration schon bis 2027

Möglicherweise aber sollten sich Ungarn und Polen nicht zu früh freuen. Denn aus Tusks Umfeld hieß es auch, dass die Ad‐hoc‐Finanzierung durch die Mitgliedstaaten im Migrationsmanagement nicht funktioniere. Tusk schwebe stattdessen ein »permanenter Mechanismus« vor, der im EU‐Haushalt von 2021 bis 2027 verankert werden könnte.

Richtig gelesen. 2027. Die EU weiß jetzt schon, dass sie in zehn Jahren ein »Migrationsmanagement« permanent finanzieren muss. Besser noch: Damit keine Querulanten die schöne Neuansiedlung behindern, wird einfach das Geld von allen eingesammelt, auch den Invasionsgegnern, und danach in einen speziellen Topf umgeleitet. Raffiniert, und fatal zugleich. Aus der Nummer kommt man nämlich nur noch durch einen »Exit« raus. Weiter so!

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-tusk-eklat-um-verteilung-von-fluechtlingen-in-der-eu-a-1183114.html

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Gute Nacht, EU. Hallo Europa!

»Der SPD‐Vorsitzende Martin Schulz will die Europäische Union bis 2025 in die Vereinigten Staaten von Europa mit einem gemeinsamen Verfassungsvertrag umwandeln. Die EU‐Mitglieder, die dieser föderalen Verfassung nicht zustimmen, müssten dann die EU verlassen«, berichtet N‐TV. [1] Mehr so nebenbei, praktisch im Vorübergehen, ist der SPD‐Parteitag auch kollektiv in der Koalitionsfrage umgefallen und hat darüber hinaus den Schaumschläger aus Würselen mit knapp 82 Prozent als SPD‐Chef wiedergewählt. Eines muss man den Genossen also lassen: Humor haben sie!

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