Verwählt? »Ja, mei!«

Die Bayern haben ihren Urnengang gestern erfolgreich absolviert und lassen damit den Rest der Republik teilweise etwas ratlos zurück. So ging es mir im ersten Moment auch. Der Versuch einer Deutung dieses rätselhaften Landes.

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Demotermine 08.10.–14.10.2018

Jede Menge Termine in Baunatal, Berlin, Dresden, Guben, Halle (Saale), Hirschaid, Hofheim, Ichenhausen, Neustadt‐Glewe, Penig, Schweinfurt, Schwerin und Solingen. Den krönenden Abschluss bildet natürlich die Landtagswahl in Bayern! Das wird spannend, holt euch schon mal…

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Der Verfassungsschutz als Wahlkampf‐Waffe gegen die AfD

»Das Bundesamt und die Landesämter des Verfassungsschutzes sind sich offenbar nicht einig darüber, ob die AfD überwacht werden sollte. Dabei gibt es eine Analyse aus Bayern, die ein Gefahrenpotenzial sieht«, berichtet die Deutsche Welle. [1] Ein Glück, dass in Bayern keine Wahlen vor der Tür stehen, wie würde das jetzt aussehen? Oh, warte mal…

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»Glaubensfreiheit«: Bayrischer Richter hängt Kreuz für Taliban ab

Ein »21‐jähriger« Asylbewerber »aus Afghanistan«, der mit den […] Taliban sympathisiert haben soll [und einem Landsmann mit dem Tod gedroht hat, weil dieser Christ geworden war], wird […] angeklagt. Der Richter entscheidet, […] das Kreuz im Gerichtssaal abhängen zu lassen. […] So weit sich Verfahrensbeteiligte […] in ihrer Glaubensfreiheit beeinträchtigt fühlten und ein Verhandeln unter dem Kreuz für sie eine unzumutbare innere Belastung darstelle, entscheide das jeweilige Gericht darüber, ob die Verhandlung ohne Kreuz stattfinden könne.

Macht Sinn. Das kann man dem zartbesaiteten jungen Mann unmöglich zumuten. Was allein schon die Traumatherapie hinterher kosten würde! Hey, warum nicht als nette Geste an Stelle des Kreuzes einen Halbmond aufhängen? Oder besser noch, warum nicht gleich nach Scharia‐Recht urteilen? Wobei das dann sicher eine unzumutbare äußere Belastung darstellt…

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article172618640/Glaubensfreiheit-Richter-laesst-im-Prozess-gegen-Afghanen-Kreuz-abhaengen.html

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Welt soll erfahren, wie Deutschland »Einwanderer« behandelt

Im bayerischen Deggendorf protestieren Flüchtlinge aus Sierra Leone gegen ihre Unterkunft im Transitzentrum. Sie kritisieren die Hygiene, das Essen und die medizinische Versorgung. […] In ihrem Statement teilten die Flüchtlinge mit, dass sie hier in Deutschland Schutz suchten, seien „aber enttäuscht statt beschützt“ worden. Durch ihren Protest solle „die ganze Welt erfahren, wie Deutschland die Einwanderer behandelt“.

Jetzt mal unabhängig davon, dass es alles erstunken und erlogen ist (wie aus dem Artikel dankenswerterweise auch detailliert zu entnehmen ist) und die Tatsache ignorierend, dass sich die Asylbewerber entlarvend selbst als »Einwanderer« bezeichnen: Himmel, ja! Bitte erzählt das der ganzen Welt. Deutschland ist scheiße, hier werden systematisch Flüchtlinge misshandelt, als Sklaven verkauft, zu Negerküssen verarbeitet, etc. — um dieses barbarische Land im Norden muss man einen riesigen Bogen machen!

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article171787427/Protestmarsch-von-Fluechtlingen-aus-Sierra-Leone-in-Bayern-Wie-Deutschland-Einwanderer-behandelt.html

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Erfolgreiche Entschwanzung!

Der Mann sei von mehreren Tschetschenen in der Unterkunft festgehalten und von dem 28‐jährigen Ukrainer brutal vergewaltigt worden, so die uns vorliegenden Informationen. […] Der 47‐jährige Mann rächte sich offenbar an seinem Vergewaltiger mit einer unfassbaren Brutalität. Offenbar schlug der später verhaftete 47‐Jährige seinen Vergewaltiger nieder, fesselte ihn – und entmannte ihn. Der 28‐Jährige verblutete noch im Asylbewerberheim! […] Der festgenommene 47‐Jährige zeige „jedoch psychische Auffälligkeiten, sodass am Wochenende eine Untersuchung durch einen psychiatrischen Sachverständigen stattgefunden hat.“

Was genau meinen die mit »psychische Auffälligkeiten«? Sowas wie… exzessive Homophobie? Ausgehend von dem Bericht scheint er der Einzige in diesem Zirkus gewesen zu sein (die Zeitung eingeschlossen), der absolut geistesgegenwärtig und rational gehandelt hat. Das war eine nachvollziehbare und folgerichtige Maßnahme, die geeignet ist, weitere unerwünschte Penetrationen endgültig zu unterbinden. Ich wäre sogar geneigt, diesen Vorgang als proaktive Notwehr auszulegen. Irgendwie.

Quelle: http://www.wochenblatt.de/474162

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