Donners Tag: Angriff auf Europa, TAZ‐Straftaten‐Ratgeber, P‐P‐Portugal und IB‐Freispruch

Donners Tag: Angriff auf Europa, TAZ‐Straftaten‐Ratgeber, P‐P‐Portugal und IB‐Freispruch

Wer wissen will, was »Flüchtlinge« mit Flammenwerfern zu tun haben, wie man die auf keinen Fall wieder los wird und falls doch, welche Rolle Portugal dabei spielen wird, ist hier goldrichtig! Oh, und Heimatliebe ist wirklich kein Verbrechen. Jetzt amtlich.

Wakandas heiße Grenze

»Hunderte illegale Einwanderer haben die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta gestürmt und Polizisten mit Flammenwerfern und Branntkalk angegriffen. Laut der Zeitung El País war es am Donnerstag morgen über 700 Schwarzafrikanern gelungen, die rund sechs Meter hohen Zäune, die den spanischen Ort in Nordafrika von Marokko trennen, zu überwinden«, berichtet die Junge Freiheit. [1]

Ja, richtig gelesen. Mit Flammenwerfern. Wenn man Asyl auf den ersten Blick nicht mehr von Angriffskrieg unterscheiden kann… Was genau muss eigentlich noch passieren, damit dieser Ansturm »Schutzsuchender« als das begriffen wird, was er ist? Eine verdammte Invasion! Aber hey, scheint so, dass Spanien alles im Griff hat:

»Der neue Ministerpräsident Pedro Sanchez hat angekündigt, den Nato‐Stacheldraht an der Grenze zu den Exklaven Ceuta und Melilla zu entfernen.« Macht Sinn. Um wirklich unschöne Bilder zu produzieren, braucht es ein freies Schussfeld und etwas Bewegungsfreiheit für die Panzer. Da stört dieser doofe Zaun nur… Wer jetzt glaubt, die dümmste Meldung des Tages bereits überstanden zu haben, hat die Rechnung ohne die TAZ gemacht!

Anleitung zu Straftaten

Unter dem griffigen Titel »Abschiebungen verhindern — Anleitung zum Ungehorsam« hat es die TAZ allen Ernstes fertig gebracht, vor aller Augen einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur kriminellen Vereinigung zu bewältigen. Der Artikel lohnt sich besonders, wenn man unter chronisch niedrigem Blutdruck leidet:

»Das Asylrecht wird beschnitten, die Polizei darf immer mehr und die Gesellschaft reagiert rassistisch. Zeit, die Sache selbst in die Hand zu nehmen! […] Ihnen selbst können nach der Aktion Strafen drohen. Verschiedene Delikte kommen in Betracht, etwa der Eingriff in den Flugverkehr, Verstoß gegen das Luftsicherheitsgesetz, Gefährdung der öffentlichen Ordnung oder auch Nötigung. […] In jedem Fall: Holen Sie sich rechtlichen Beistand.« [2]

Das ist tatsächlich eine sehr gute Idee. Es gibt eigentlich wenig, was ich hier kommentieren könnte, denn das ist ein klarer Fall für den Staatsanwalt. Aufrufe zu Straftaten und Selbstjustiz sind definitiv nicht von Meinungs‐ und Pressefreiheit gedeckt, und Satire ist das gewiss auch nicht.

Aber hey. Es gibt auch gute Neuigkeiten. Wir müssen die Goldstücke eigentlich gar nicht abschieben! Ja, ernsthaft. Wir müssen sie einfach nur umverteilen. Wie, »wer will die denn«? Ich wüsste da schon jemanden…

Das Land, das mehr Flüchtlinge will

»Eine Studie der portugiesischen Francisco Manuel dos Santos Foundation gibt an, dass Portugal mindestens 75.000 neue Einwohner jedes Jahr braucht, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten. Auf diese Studie verwies auch Ministerpräsident Costa im Frühjahr. Seine sozialistische Regierung hat es sich zum Ziel gemacht, den Trend des Bevölkerungsrückgangs umzukehren.« [3]

Mindestens 75.000. Hmmm… Also das trifft sich gut, weil: Wir bräuchten eine Minusmigration von etwa 200.000 »neuen Einwohnern« pro Jahr. Warum die Lösung all unserer Probleme plötzlich sehr portugalförmig aussieht, muss ich hoffentlich nicht erläutern. Gut, es gibt dort keine Arbeit und so Zeug, für das sich Sozialisten eh nicht interessieren, aber dafür gibt es eine von der Realität unbefleckte Willkommenskultur:

»Es gibt landesweit keine Gemeinde, die sich gegen die Flüchtlinge stellt. […] Unterstützung komme auch von der Kirche. Viele Portugiesen engagierten sich zudem ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe. […] Es gebe keine großen ausländerfeindlichen Organisationen im Land. Auch vertrete keine Partei von Bedeutung solche Positionen. ›Die offene Flüchtlingspolitik wird von Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam getragen‹, sagt Santinho.«

Dazu muss man wissen, dass die Hälfte der 1.500 von Portugal aufgenommenen Neubürger das Land bereits wieder verlassen hat (wo die jetzt wohl sein mögen?). Praktisch gesehen prügeln sich also über 10 Millionen Portugiesen um die Betreuung von 750 »Flüchtlingen«. Damit könnte man in Deutschland fast eine Turnhalle füllen! Nee, das ist super. Alles, was mit oder ohne Flammenwerfer hier aufläuft, wird umstandslos nach Portugal und Spanien »resettled« — anschließend befestigen wir die Pyrenäen, setzen uns Kopfhörer auf und warten mal zwei‐drei Jahre ab…

Freispruch im IB‐Prozess

Damit wir jetzt alle gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten können, gibt es am Ende noch eine besonders gute (diesmal wirklich!) Nachricht: Der auf 19 Verhandlungstage angesetzte »Mammutprozess« gegen die Identitären in Österreich ist bereits nach zehn Tagen vorzeitig als Nacktmull verendet.

Den Angeklagten wurde vorgeworfen, »eine kriminelle Vereinigung (§278 StGB) zu bilden. Nun ist klar: Dieser Tatbestand ist nicht erfüllt, in diesem Punkt gab es Freisprüche für alle Beteiligten, ebenso zum Vorwurf der Verhetzung (§283 StGB)«, berichtet die Tagesstimme. [4]

Damit ist nun amtlich, was ohnehin jedem normalen Menschen von Anfang an klar war. Heimatliebe ist kein Verbrechen! Was hingegen der Grazer Staatsanwalt in Zukunft beruflich macht, ist derzeit noch unklar…

[1] https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2018/ceuta-schwarzafrikaner-greifen-spanische-polizisten-an/
[2] http://www.taz.de/!5519822/
[3] http://www.spiegel.de/politik/ausland/portugal-das-eu-land-das-mehr-fluechtlinge-aufnehmen-will-a-1219192.html
[4] https://www.tagesstimme.com/2018/07/26/keine-kriminelle-vereinigung-freispruch-in-identitaeren-prozess/

Sina Lorenz

Patriotische Libertäre mit Tendenz zu geistigen Amokläufen.
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