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Ich werde arbeitslos!?

Die Tagesschau grillt Angela Merkel, Italien spielt munter Schiffe versenken, und plötzlich haben sehr viele mysteriöse Einzelfälle doch mit Irgendetwas zu tun. Ausgerechnet die Lügenpresse schreddert wollüstig die Überreste der Willkommenskultur und lässt sie als bunte Konfetti überm Volk abregnen. Mittendrin, freudig entsetzt — ich. Und die bange Frage: Was mache ich hier eigentlich noch?

Ja, sie ist nackt

Lange (sehr lange) versorgte mich der tägliche Blick in die weite Ödnis der deutschen Presselandschaft nicht nur mit wahlweise Kopf- oder Lachmuskel-Schmerzen — es war auch der fachmännische (fachfrauische?) Blick des Jägers und Sammlers: stets auf der Suche nach der nächsten großen Steilvorlage. Eine, zugegeben, meist recht kurze »Suche«. Denn es war praktisch unmöglich, nicht binnen Sekunden über den erstbesten Müllhaufen zu stolpern. Und der bestand mit ziemlicher Sicherheit eigentlich immer aus ekligem Verwertbaren. Bis jetzt.

Man kann sich also mein Entsetzen vorstellen, als ausgerechnet die Tagesschau (sicherheitshalber etwas hasenfüßig als »Kommentar« gekennzeichnet, falls die Raute irgendwie doch noch fünf Amtszeiten dranhängt) nicht weniger als »Merkel muss weg!« forderte. [1] Das ist zwar sehr nett, aber wie soll man das denn bitte noch sezieren, widerlegen und kommentieren, abgesehen von »Ja, stimmt«? Nicht sehr unterhaltsam, oder? So kann ich nicht arbeiten! Wenn nun schon der Staatsfunk zur Palastrevolte aufruft, wenn plötzlich Recht, Gesetz und gesunder Menschenverstand wieder Konsens werden, wer braucht mich dann noch?

Das Jahr der Ratte

Nun mache ich mir natürlich keine Illusionen darüber, dass da weiterhin der selbe Typus von Überzeugungstäter am Werke ist, der noch vor wenigen Monaten die untergehende Kanzlerin als eine Art uneheliche Tochter Gottes mit übernatürlichen Kräften feierte. Erinnert sich noch jemand an dieses Kleinod der Götzenverehrung:

»Schaut, wo sie jetzt ist. Sie ist nicht wie unsere Premierministerin. Sie hat den Mut, Trump direkt etwas entgegenzusetzen und ihm zu sagen, dass Amerika kein Freund Europas mehr ist. Was für eine außergewöhnliche Frau. Sie sagt, es gibt keine Probleme, nur ›Aufgaben‹, die gelöst werden müssen. Sie weigert sich, sich selbst als weibliche Führungspersönlichkeit zu sehen, stattdessen betrachtet sie sich lieber als eine Person in einer Gruppe politischer Führungspersonen. Dabei wird sie immer mehr eine eigene Größe. Und wenn man sie anschaut, kommt der Gedanke auf: ›Das ist der Inbegriff von stark und stabil‹.«

Wiedergekäut von der Welt im Mai 2017. [2] Die »Journalisten« diesen Schlages sind natürlich nicht verschwunden. Sie haben lediglich verstanden, dass ihr Schiff nun wirklich sinkt und irgendwo schon ein neuer Kapitän mit einer stattlichen Heuer wartet. Oder, wie es Johannes Poensgen in der Sezession treffend schrieb: »Der Staatsfunk ruft nach Egon Krenz«. [3] Mehr ist es nicht. Allerdings auch nicht weniger. Wer sich schon mal mit dem Karriere-Ende von Egon Krenz und des von ihm geführten Staates beschäftigt hat, kann das Ergebnis durchaus entspannt auf sich zukommen lassen.

Wird jetzt alles gut?

Nein. Natürlich nicht! Das wäre auch ein bisschen zu einfach. Wir stecken immer noch mitten im größten Schlamassel seit dem Zweiten Weltkrieg. Und die nächste Katastrophe kündigt sich schon an. Trotz allem Wahlkampf-Gepolter in Deutschland und den vielen positiven Entwicklungen im Europa »drumherum« bleibt ernüchtert festzuhalten: Wir werden immer noch von den selben Leuten regiert, die das Land ins Chaos gestürzt haben. Noch immer fluten Migranten illegal ins Land, Tag für Tag. Noch immer sterben Mitmenschen, werden vergewaltigt, ausgeraubt, misshandelt. Jeden verdammten Tag!

Kein einziger der Verantwortlichen wurde dafür bisher zur Rechenschaft gezogen. Keiner. Und da rede ich nicht von den geradezu zärtlich angepackten unmittelbaren Tätern. Das NetzDG ist immer noch da und in seinem Fahrwasser sehen sich kritische Bürger aufgrund »gefährlicher Worte« weiterhin absurden Repressalien ausgesetzt. [4] George Soros zieht mit seiner Stiftung gerade nach Berlin um, nachdem Ungarn kein behagliches Umfeld mehr für mafiöse NGOs bietet. Und hier wartet erstaunlicherweise kein internationaler Haftbefehl auf ihn, obwohl der Mann ganz unverhohlen gegen Demokratie und Rechtsstaat arbeitet. [5] Dieses Bild allein spricht schon Bände. Ebenso haben heimische Schlepper und Terrororganisationen wie die Antifa hierzulande nicht nur nichts zu fürchten, sondern werden aktiv gefördert.

Der Anfang vom (W)ende

Sieht das nach »nichts mehr zu tun« aus? Eher nicht, würde ich sagen. Es fängt gerade erst an, so richtig spannend zu werden. Ja, ich werde mich möglicherweise daran gewöhnen müssen, dass nun auch die Propaganda-Organe der Bessermenschen (und sei es nur aus Opportunismus) einen Teil jener Arbeit machen, zu der ich sie seit zwei Jahren ermuntere. Es wäre freilich unsinnig, sie ausgerechnet jetzt davon abhalten zu wollen! Nichts liegt mir ferner.

Aber ich habe nichts vergessen, keine Sorge. All diese Patrick Gensings in den Redaktionen, die sich nach Kräften bemüht haben, die Herzen und Hirne der Bürger zu vergiften und die maßgeblich zu jener »gesellschaftlichen Spaltung« beigetragen haben, die sie nun unter Krokodilstränen beklagen. Ich vergesse nichts und das Internet tut es auch nicht. Möglicherweise könnten mich einige Jahre kontinuierlicher und aufrichtiger Buße milder stimmen, das kann ich nicht ausschließen, das sehen wir dann.

Volldampf voraus!

Solange Deutschland keine Regierung von zumindest österreichischem Format hat, solange die Festung Europa nicht felsenfest steht, solange Meinungen nicht frei und furchtlos geäußert werden können, solange nicht alle Illegalen remigriert, alle Grenzen gesichert, alle Täter einer gerechten Strafe zugeführt wurden, solange wir kein freies Europa der Vaterländer, keine Willkommenskultur für Kinder und keine sinnvollen Antworten für die gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte haben, und und und…

Ja, all das werden wir haben (müssen). Aber bis dahin jedenfalls werde ich sicher nicht »arbeitslos«! Was fast ein bisschen schade ist, da ich das tatsächlich nur als Hobby betreibe. Nach der erfolgreichen Reconquista nehme ich mir aber einen Tag frei. Möglicherweise.

[1] https://www.tagesschau.de/kommentar/merkel-eu-gipfel-119.html
[2] https://www.welt.de/politik/deutschland/article165022036/Was-fuer-eine-aussergewoehnliche-Frau-Lobeshymne-auf-Merkel.html
[3] https://sezession.de/58718/der-staatsfunk-ruft-nach-egon-krenz
[4] https://www.welt.de/regionales/hessen/article177539426/Bundesweite-Durchsuchungen-im-Kampf-gegen-Hasspostings.html
[5] https://dunkeldeutschland.blog-net.ch/2018/05/30/die-spinne-ist-wieder-da/