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Jan 28 2018

Antisemitismus = Fremdenfeindlichkeit?

Es sei eine „Schande, dass keine jüdische Einrichtung ohne polizeiliche Bewachung existieren kann“, sagte die Bundeskanzlerin am Samstag in ihrem wöchentlichen Video-Podcast. Das gelte sowohl für Schulen und Kindergärten als auch für Synagogen im Land. Fremdenfeindlichkeit sei derzeit wieder „mehr an der Tagesordnung“ als das einmal der Fall gewesen sei, sagte Merkel.

*MuttiDasMikroWegnehm* Ähm, Tschuldigung? Sie weiß nicht, was sie redet (dieses Problem teilt sie übrigens mit Charlotte Knobloch)! Seit wann sind jetzt unsere jüdischen Mitbürger „Fremde“? Deutschland und somit auch deutsche Juden sehen sich mit dem selben existenziellen Problem konfrontiert wie Israel, das seit Jahrzehnten auf der Auslöschungs-Wunschliste seiner islamischen Nachbarn ganz oben steht. Ich glaube nicht, dass der Polizeischutz jüdischer Einrichtungen aufgrund der Bedrohung durch AfD-Mitglieder erforderlich ist. Und ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, wie die aktuelle Riege unserer Terroristenversteher- und Extremistenimportierer-Politiker die Sicherheit Israels garantieren will. Ein Gewehr hält sich schlecht, wenn man gleichzeitig Palis knuddelt.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-beklagt-antisemitismus-in-deutschland-a-1190123.html