Schulz fühlt sich unverstanden.

Schulz fühlt sich unverstanden.

Überraschend hart geht Schulz in dem Papier mit seinem eigenen Wahlkampf ins Gericht. »Nicht die Medien, nicht die Demoskopen und auch nicht die politischen Gegner sind schuld an unserer Wahlniederlage«, heißt es. »Der Kanzlerkandidat und die gesamte SPD haben diese Wahl verloren.« Vielen Wählern sei insgesamt nicht klar gewesen, wofür die Partei stehe.

Interessant. Ich hatte eher den Eindruck, dass es vielen Wählern überaus klar war. Gab ja genug Anschauungsmaterial in den letzten Jahrzehnten, Jahren und Monaten. Man blicke nach Berlin und in andere Bundesländer, die von den Sozis an die Wand gefahren wurden. Hartz IV, verfassungsfeindliche Gesetze (NetzDG, u.ä.), Gekuschel mit Linksextremen, Misswirtschaft, planlose Energiepolitik, MultiKulti‐ und Gendergaga, GroKo‐Mittäterschaft, eine endlose Liste; nicht zu vergessen die »Erfolgsbilanz« des EU‐Parlamentspräsidenten Schulz… Ganz ehrlich: Das Beste, was der SPD passieren könnte, wären viele Wähler, denen nicht klar ist, wofür diese Partei eigentlich steht. Sozusagen eine Generalamnesie. Oder mehr Wähler von auswärts.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-und-die-spd-abrechnung-mit-dem-eigenen-wahlkampf-a-1176582.html

Sina Lorenz

Patriotische Libertäre mit Tendenz zu geistigen Amokläufen.
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