Schöner Sterben in Deutschland

Jeden Tag wird unser Land bunter und schließt zu erfolgreichen Regenbogennationen wie Südafrika oder Brasilien auf. Zumindest, was die Zahl der unnatürlichen Todesfälle angeht. Sie übertrifft längst jene von Ländern, aus denen Menschen »vor Gewalt zu uns fliehen« (z.B. Marokko). Aber es gibt sie noch, die hausgemachten germanischen Todesfälle! Eine kleine Auswahl. Eines Tages.

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Sie wollen uns ausmerzen

Und das ist wörtlich gemeint. Längst ist der Punkt überschritten, an dem »nur« Profile und Konten unbequemer Menschen in den asozialen Medien »verschwinden«. Es gebe sich niemand der Illusion hin, dass jenes Katz‐und‐Maus‐Spiel im Internet der (vorläufige) Höhepunkt des Vernichtungswillens ist. Dieser Irrtum kann und wird tödlich enden!

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Web 3.0 oder: Die #AltTech‐Revolution! [Update 12/2017]

Immer schamlosere Zensur‐Versuche repressiver Regierungen und marktbeherrschender Technologie‐Konzerne haben zwangsläufig (und definitiv unabsichtlich!) eine Entwicklung in Gang gesetzt, welche das Gesicht des Internets und unseren Umgang damit in der folgenden Dekade grundlegend verändern wird: Es ist der Beginn einer neuen Ära. Manche nennen sie bereits die »Alt-Tech«-Revolution.

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Das Imperium schießt sich ins Knie

Langsam aber sicher verfällt auch das deutschsprachige YouTube immer mehr in den Panik‐Modus und »demonetarisiert«, versteckt, löscht, sperrt willkürlich neben gesellschaftskritischen und »kontroversen« Kanälen inzwischen auch so harmlose Späße wie Joerg Spraves Slingshot‐Channel. Während ihnen (meistens) »nur« die Lebensgrundlage in Form von Werbeeinnahmen entzogen werden, trifft es eindeutig politische und nicht‐linksextreme Akteure deutlich härter. Wie beispielsweise nun Hagen Grell, dessen Kanal vor dem kompletten Aus steht. [1]

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Wahrheitsministerium startet durch

»Das Internet‐Gesetz von Selbstjustizminister Heiko Maas trifft mehr Plattformen als erwartet. Es tritt jetzt in Kraft, auch wenn nach SPIEGEL‐Informationen noch viele Fragen ungeklärt sind«, berichtet das gleichnamige Wurstblatt [1] und möglicherweise dämmert da jemandem, dass es sprichwörtlich jeden treffen kann, der zu angestrengt in den Spiegel schaut. Welch köstliche Ironie.

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Gab startet Kartellklage gegen Google

Das soziale Netzwerk Gab.ai beschuldigt Google des Verstoßes gegen die Bundes‐Kartellrechtsgesetze, nachdem der Technologie‐Gigant Gab aus dem Google Play Store geworfen hat. Dies geht aus der am Donnerstag eingereichten Klage hervor. »Google ist die größte Bedrohung für den freien Informationsaustausch«, äußerte Gabs Geschäftsführer Andrew Torba dazu. »Gab begann den Kampf gegen die großen Technologie‐Firmen auf dem freien Markt, und ihr monopolistisches Verhalten hat uns gezwungen, diesen Kampf in den Gerichtssaal zu tragen.« In einer Stellungnahme bezeichnete Google die Klage als »haltlos« und bekundete, seine Entscheidung notfalls vor Gericht zu verteidigen. »Um im Play Store zu sein, müssen Apps sozialer Netzwerke ein ausreichendes Maß an Moderation vorweisen, einschließlich für Inhalte, die zu Gewalt oder Hass gegen Gruppen von Menschen aufrufen«, teilte Google mit. »Der Entwickler kann gerne gegen die Entfernung Einspruch erheben, wenn er die Verstöße gegen unsere Nutzungsbedingungen behoben hat und sich an unsere Entwickler‐Richtlinien hält.«

Dieser Kommentar entbehrt natürlich nicht einer gewissen Süffisanz, wenn man bedenkt, dass Gab als soziales Netzwerk mit dem Leitmotto Meinungsfreiheit angetreten ist. Als Konkurrenz zu den immer zensurwütigeren, marktbeherrschenden Plattformen wie Twitter, Facebook, Google / YouTube, etc. Dabei ist auch Gab keineswegs ein rechtsfreier Raum, wie eindeutig aus seinen Richtlinien hevorgeht. [1] Gab bewegt sich lediglich näher an der von der US‐amerikanischen Verfassung garantierten Meinungsfreiheit. Damit haben einige sensible Leute ein Problem. Was egal wäre, wenn es nicht die selben Leute wären, die ihre erdrückende Marktmacht immer hemmungsloser ausnutzen würden, um missliebige Meinungen auszumerzen… Also das wird interessant, um es mal vorsichtig zu formulieren. Denkbar wäre durchaus, dass Gab den Prozess verliert, das Gericht aber Google dazu verknackt, auf die Mitbewerber (inklusive sich selbst) die selben strengen Regeln anzuwenden. Und dann müsste es sich selbst löschen.

Quelle: https://www.washingtonpost.com/news/the-switch/wp/2017/09/15/gab-is-suing-google-for-allegedly-violating-antitrust-laws/

[1] https://gab.ai/about/guidelines

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