AfD: Wahlkampf unter Feuer!

Noch vor wenigen Jahren verstand man unter den unangenehmsten Folgen eines Wahlkampfes vor allem, trotz großer Mühen an dessen Ende ein schlechtes Ergebnis einzufahren. Mensch, was waren das für beschauliche Zeiten! Mittlerweile kann man froh sein, ihn zu überleben. Sprichwörtlich, nicht politisch. Zumindest gilt diese Feststellung für die AfD. Genau genommen ausschließlich für die AfD. Wie konnte es soweit kommen?

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Das Potemkinsche Gesicht der CSU

Politiker von Union und SPD sehen nach den Rassismusvorwürfen gegen AfD‐Spitzenkandidatin Alice Weidel keinen Platz für die Partei im Bundestag. Die AfD wies die in der Welt am Sonntag Weidel zugeschriebene E‐Mail mit rassistischen und fremdenfeindlichen Äußerungen als Falschmeldung zurück und sprach von einer Kampagne. […] CSU‐Generalsekretär Andreas Scheuer sagte dem Blatt: »Hinter der pseudo‐bürgerlichen Fassade von Frau Weidel verbirgt sich die erschreckende Ideologie einer Reichsbürgerin.«

Ich habe bei der Gelegenheit mal nachgesehen und hinter der pseudo‐konservativen Fassade von Herrn Scheuer verbirgt sich… gar nichts. Das könnte der Grund sein, warum der Mann nicht kurz vor der Wahl mit lächerlichen Anschuldigungen belästigt wird. Ich wusste bis eben nicht mal, wer eigentlich momentan CSU‐Generalsekretär ist. Wozu auch.

Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017–09/alternative-fuer-deutschland-alice-weidel-e-mail

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Weltwunder am Samstag: Meuthen will die Bundesregierung entsorgen.

Natürlich war es nicht die Intention der WELT, mir mit diesem Artikel [1] den Tag zu versüßen — ganz im Gegenteil. Aber er kann immer noch als gutes Beispiel dafür herhalten, was genau nicht mehr mit dem Journalismus stimmt. Früher hätte man so ein Pamphlet als »Meinung« oder »Kommentar« gekennzeichnet und sich zumindest formal davon distanziert. Heute tarnt es sich als neutrale Berichterstattung. Schauen wir uns das, zumindest auszugsweise, mal im Detail an:

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Merkel angezeigt wegen Untreue

Merkel zahlt für sich und ihre Mitarbeiter im Wahlkampf jeweils nur den Preis eines Businessclass‐Tickets der Lufthansa von rund 500 Euro pro Strecke, wenn sie die Helikopter oder Lear‐Jets der Flugbereitschaft der Bundeswehr für Wahlkampf‐ und Parteitermine nutzt.

Die tatsächlichen Kosten für eine Flugstunde liegen jedoch laut einer vertraulichen Liste der Flugbereitschaft bei rund 18.000 Euro für die »Cougar«-Helikopter und mehr als 30.000 Euro für die Kleinflugzeuge vom Typ »Global 5000«.

Genau genommen zahlt Merkel gar nichts dafür. Dass sie selbst unter diesen Umständen noch bescheißt, setzt dem Ganzen irgendwie die rostige Krone auf. Eigentlich wäre es saukomisch, würde da nicht sprichwörtlich unser Steuergeld verbrannt.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-untreue-anzeige-wegen-guenstiger-wahlkampffluege-a-1166751.html

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