FDP-Lindner schmiert ab

Im neuen ARD-»Deutschlandtrend« verliert Lindner im Vergleich zum Vormonat 17 Punkte und kommt nur noch auf 28 Prozent Zustimmung.

Immerhin, Glück im Unglück: Auf meiner persönlichen Beliebtheitsskala konnte er seine Platzierung vom Vormonat verteidigen. Unverändert Null. Inwiefern die Zahlen der ARD irgendeine Aussagekraft besitzen (»Die Beliebtheitsliste führt Außenminister Sigmar Gabriel [SPD] an. Er erzielt 65 Prozent Zustimmung und damit ein Plus von 8 Punkten im Vergleich zu Anfang Oktober.«) oder lediglich per Handzeichen an der Salatbar in der ARD-Kantine ermittelt wurden, ist derzeit noch unklar.

Quelle: http://www.t‑online.de/nachrichten/deutschland/bundestagswahl/id_82860694/fdp-chef-christian-lindner-buesst-massiv-an-beliebtheit-ein.html

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Gute Nacht, EU. Hallo Europa!

»Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz will die Europäische Union bis 2025 in die Vereinigten Staaten von Europa mit einem gemeinsamen Verfassungsvertrag umwandeln. Die EU-Mitglieder, die dieser föderalen Verfassung nicht zustimmen, müssten dann die EU verlassen«, berichtet N‑TV. [1] Mehr so nebenbei, praktisch im Vorübergehen, ist der SPD-Parteitag auch kollektiv in der Koalitionsfrage umgefallen und hat darüber hinaus den Schaumschläger aus Würselen mit knapp 82 Prozent als SPD-Chef wiedergewählt. Eines muss man den Genossen also lassen: Humor haben sie!

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Bock bewirbt sich erneut als Gärtner

Der Innenminister sagte am Donnerstag, dass eine stabile Politik nötig ist, um Deutschland sicher zu machen. Die Zahl der Gefährder sei so hoch wie nie. […] Mit Blick auf die möglichen Gespräche zwischen Union und SPD über eine weitere große Koalition sagte de Maizière: »Wenn sie zum Erfolg führen, ist es gut für unser Land.«

Nur, damit ich das richtig verstehe, Thomas: Eine erneute Koalition der beiden Parteien, die in den letzten vier Jahren dieses Land gemeinsam an die Wand gefahren und dafür gesorgt haben, dass sich so viele Gefährder wie nie zuvor hier tummeln — die wäre extrem hilfreich, um Deutschland sicherer zu machen? Ist es das, was Du gerade vorgeschlagen hast? In dem Fall würde ich es gern mal vier Jahre ganz ohne Regierung versuchen. Nur mal testhalber.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/terrorgefahr-de-maiziere-mahnt-zur-eile-bei-regierungsbildung-aus-sicherheitsgruenden/20652396.html

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Das leise Ende der Ära Merkel

Über zwei Monate nach der historischen Bundestagswahl haben wir zwar endlich wieder eine echte Opposition im Bundestag, die sogar ihren Gegnern Respekt abnötigt — aber immer noch keine Regierung. Das wird vorerst so bleiben. Merkel muss weg, ist jedoch unverdrossen noch da. Das wird leider, vorerst, auch so bleiben. Wie geht es nun weiter?

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Medialer Suizid (feat. Schulz)

»Nur Martin Schulz kann die SPD glaubhaft in die große Koalition führen«

Das ist alles. Das ist die Überschrift der WELT. Lasset uns daher eine Schweigeminute einlegen für dieses einstmals stolze Leidmedium, während es dazu ansetzt, mit sechs Patronen in der Trommel Russisch Roulette zu spielen. Nur die Welt kann den Leser glaubhaft mit der Realität versöhnen. Ganz sicher. Auf gutes Gelingen!

Quelle: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article170984161/Nur-Martin-Schulz-kann-die-SPD-glaubhaft-in-die-grosse-Koalition-fuehren.html

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SPD-Nahles ist zu langweilig (und eindeutig zu bildungsfern)

»Wir sind einfach zu langweilig, an uns entzünden sich nicht Geister«, sagte Nahles (dagegen ist absolut nichts einzuwenden) und »Es fehlen uns gesellschaftliche Mehrheiten« (das bleibt hoffentlich so). »Laut Nahles sei ›von Silicon Valley und Monopolen, die dort entstanden sind‹ eine ›libertäre Ideologie über die ganze Welt gestreut‹ worden. Trotz Weltverbesserungsrhetorik habe dies mit linker Politik nichts zu tun.«

Stopp mal. Ich weiß, es ist Andrea Nahles, die war schon immer etwas unterbelichtet; genau für solche hoffnungslosen Fälle gibt es Frauenquoten. Aber das kann ja wohl nur ein Witz sein! Ich bin Libertäre und kämpfe gegen genau diese Silicon Valley-Monopole und andere Globalisten, weil sie trotz allem Restkapitalismus eine ultralinke Politik, einen sanften Totalitarismus und eine Meinungsdiktatur vorantreiben. Und das sind noch die geringeren Probleme. Das hat mit »libertärer Ideologie« ungefähr so viel zu tun wie die SPD mit der Sozialdemokratie.

Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/wir-sind-einfach-zu-langweilig-nahles-schiebt-alles-auf-den-globalen-kapitalismus-und-schwoert-die-jusos-auf-die-groko-ein_id_7897028.html

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Das Backup von Schloss Bellevue

Steinmeiers stoische Unaufgeregtheit, seine Lipper Bodenständigkeit, geben dem Amt Ruhe und Statur exakt in jenem Moment, in dem der Boden rund um Kanzleramt und Reichstag ein wenig unruhiger wird. Nicht in Konkurrenz zum Parlament und dem Sitz der Exekutive bewährt sich der Präsident, sondern als wertvolles Back-up im Sinne einer unbestechlichen Stabilitätsreserve.

*tränenwegwisch* Das ist so wunderschön… Wie er da vor dem Sonnenuntergang steht, goldenes Licht umschmeichelt sein demokratisch im Wind wallendes Haar. Ein Engels-Chor verblichener Grundgesetzväter und ‑Mütter kann nur mühevoll das Knirschen seines Anzugs übertönen, der unter dem Spiel seiner politischen Muskeln zu bersten droht. In jeder Hand hält er eisern einen Grundgesetz-Artikel, auf der Nase balanciert er mühelos Justizias Waage und mit dem linken kleinen Zeh ermittelt er gleichzeitig auf einem hölzernen Abakus die Zahl Pi bis auf 78 Milliarden Nachkommastellen. Mein Gott, könnte ich nur die Luft atmen, die von seinem CO2 kontaminiert wurde. Martin, komm schon, sag »ja«! Du willst doch auch nicht, dass der Supermeier traurig ist.

Quelle: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article170947275/Steinmeier-zeigt-wie-brillant-unser-Grundgesetz-ist.html

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SPEZIAL: Martin steigt um.

Die SPD rückt zwar endgültig von ihrem klaren Nein zu einer Großen Koalition ab, lässt aber keinen Automatismus zu einem solchen Bündnis zu und dürfte von der Union weitgehende inhaltliche Zugeständnisse einfordern. Schulz sitzt laut Weil und Schwesig fest im Sattel.

Offenbar hat er das Transportmittel gewechselt… Ob der Umstieg vom öffentlichen Schienennahverkehr auf ein 100% biologisches Fahrzeug ein versteckter Wink an die Grünen unter Führung von Angela Merkel ist, wollte zum aktuellen Zeitpunkt niemand bestätigen.

Quelle: https://www.br.de/nachrichten/spd-sagt-endgueltig-nicht-mehr-nein-zu-grosser-koalition-100.html

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SPD zwischen Schulz und GEZ-Pornos

SPD zwischen Schulz und GEZ-Pornos
Unheilbar: Martin Schulz.

»Die personelle Neuaufstellung der SPD nach dem Wahldesaster nimmt knapp vier Wochen vor dem Parteitag konkretere Formen an. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Aydan Özoguz will sich beim Parteitag Anfang Dezember in Berlin nicht erneut für das Amt bewerben – aber mit dafür sorgen, dass der Posten wieder an eine Frau geht«, berichtet die WELT. [1] Keine Sorge, der Artikel kommt noch in Schwung. Im Gegensatz zur SPD.

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Schulz fühlt sich unverstanden.

Überraschend hart geht Schulz in dem Papier mit seinem eigenen Wahlkampf ins Gericht. »Nicht die Medien, nicht die Demoskopen und auch nicht die politischen Gegner sind schuld an unserer Wahlniederlage«, heißt es. »Der Kanzlerkandidat und die gesamte SPD haben diese Wahl verloren.« Vielen Wählern sei insgesamt nicht klar gewesen, wofür die Partei stehe.

Interessant. Ich hatte eher den Eindruck, dass es vielen Wählern überaus klar war. Gab ja genug Anschauungsmaterial in den letzten Jahrzehnten, Jahren und Monaten. Man blicke nach Berlin und in andere Bundesländer, die von den Sozis an die Wand gefahren wurden. Hartz IV, verfassungsfeindliche Gesetze (NetzDG, u.ä.), Gekuschel mit Linksextremen, Misswirtschaft, planlose Energiepolitik, MultiKulti- und Gendergaga, GroKo-Mittäterschaft, eine endlose Liste; nicht zu vergessen die »Erfolgsbilanz« des EU-Parlamentspräsidenten Schulz… Ganz ehrlich: Das Beste, was der SPD passieren könnte, wären viele Wähler, denen nicht klar ist, wofür diese Partei eigentlich steht. Sozusagen eine Generalamnesie. Oder mehr Wähler von auswärts.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-und-die-spd-abrechnung-mit-dem-eigenen-wahlkampf-a-1176582.html

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