Schicksalsdatum 4. März: #NoBillag Kippt die Schweizer »GEZ«? (1/3)

Wer jetzt spontan in seinen Kalender geschaut hat, was zur Hölle für diesen Tag geplant ist, dürfte sich in guter Gesellschaft befinden. Der Termin wirkt auf den ersten Blick ziemlich unverdächtig. Dabei hat er in dreifacher Hinsicht das Potential für ein politisches Erdbeben: Der SPD-Mitglieder-Entscheid zur GroKo endet, Italien wählt ein neues Parlament und die Schweizer dürfen (oh süßer Luxus!) über die Abschaffung ihrer Rundfunk-Zwangsgebühren abstimmen. Drei Fragezeichen für Europa. Teil 1 von 3.

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Verkehrte Welt: Soros warnt vor Untergang der Zivilisation

Wahrscheinlich sollte man so einen Artikel gar nicht erst lesen, wenn das erste Wort im Zusammenhang mit George Soros »Starinvestor« lautet. Ich konnte in einem Anflug von Freitagsübermut dennoch nicht widerstehen. War ein Fehler. »Atomkrieg, Klimawandel, mächtige Internetkonzerne: Der Milliardär George Soros hat während des Weltwirtschaftsforums vor einer düsteren Zukunft gewarnt. Auch die CSU kam bei seinem Rundumschlag schlecht weg«, käut der SPIEGEL geräuschvoll wieder [1] und ich ahne: Das wird anstrengend…

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Verwirrend: Die FAZ bekämpft »Fake-News« mit Fake-News.

»Fake News lösen Vertrauenskrise aus«, titelt die Frankfurter Allgemeine [1] und liefert neben der falschen Diagnose auch gleich mehrere irreführende Ursachen und eine völlig ungeeignete Therapie ab: »Immer mehr Menschen misstrauen den Meldungen in sozialen Netzwerken. Schuld daran sind vor allem die Plattformen selbst. Klassische Medien gewinnen dagegen an Vertrauen, gerade in Deutschland.« Eine gute Gelegenheit für mich, schon mal den Totenschein blanko zu unterschreiben.

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Dreierpack: Wahlen in Absurdistan

Den Spitzenkräften der FDP mangelt es kurz vor der Bundestagswahl einer neuen Forsa-Umfrage zufolge an Bekanntheit. Rund die Hälfte der Befragten konnte ohne Namensvorgabe spontan keinen einzigen FDP-Politiker nennen, teilte das Magazin «Stern» mit. Grund sei, dass die Partei in der vergangenen Legislaturperiode nicht im Bundestag vertreten war. Deshalb sähen es ebenfalls knapp die Hälfte der Befragten gern, wenn die FDP nach der Wahl wieder ins Parlament einziehen würde.

Ich hoffe ja inständig, dass es nicht die selbe Hälfte der Befragten war, die »deshalb« gern die FDP im Bundestag sähe. Einfach mal auf gut Glück wählen, um danach im Parlament ein paar neue Leute kennenzulernen, wäre in der Tat ein besorgniserregendes demokratisches Konzept… Übrigens, wie schaut es eigentlich mit dem Bekanntenheitsgrad von AfD-Politikern aus? Diese Partei war noch nie im Bundestag vertreten. Ich fürchte fast, dass die Antwort darauf für die FDP so peinlich ausfällt, dass Forsa gar nicht erst danach gefragt hat.

Quelle: http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/fdp-spitzenpersonal-kaum-bekannt-15196350.html

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