Zeitenwende #Chemnitz

Ich weiß nicht, was morgen und in den kommenden Tagen geschehen wird, aber das ist deutlich spürbar: Es gibt eine Zeit »vor Chemnitz«, eine danach und — kein Zurück mehr. Etwas ist endgültig in unserer Gesellschaft zerbrochen, lange schon nur noch mühsam übertüncht, und entlädt sich nun in hemmungslosem Hass.

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10.000 protestieren in Chemnitz!

10.000 protestieren in Chemnitz!
Foto: Screenshot eines Livestreams auf YouTube

Gestern scherzte ich noch im privaten Kreis: »Morgen berichten sie vermutlich von ›1.000 oder 2.000 gewalttätigen Demonstranten‹ in Chemnitz.« Und prompt liefert die Aktuelle Kamera, pardon, Tagesschau wie bestellt.

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Wenn der NafrI 20‐mal klingelt

Leipzig! O, Du permanente Gewitterwolke der Unvernunft, die Du den strahlend blauen sächsischen Himmel besudelst. Ich glaube, ich habe Dich in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Das geht natürlich nicht. Zumal es neben jeder Menge Einfalt auch immer mehr Vielfalt gibt. Beispielsweise in Form von zusätzlichen Kriminalitätsschwerpunkten. Da steht der Service‐Gedanke offenbar im Vordergrund: Kurze Wege für Täter, Opfer und Konsumenten. Schauen wir uns das mal aus der Nähe an.

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Sachsen‐CDU möchte 2019 Junior‐Partner einer AfD‐Koalition werden

Die Christdemokraten stecken tief in der Krise, seitdem sie bei der Bundestagswahl von der AfD als stärkste Partei überholt wurden. […] Anders als Tillich ist Kretschmer ein guter Rhetoriker. Wo der alte Landesvorsitzende müde über die eigenen Sätze stolpert, lässt der Neue keine Zweifel an seinem Aktivismus: »Wir müssen raus gehen, mit den Leuten reden, ansprechbar sein, den Leuten Politik erklären«, ruft er den Delegierten zu.

Einer der Gründe, warum die AfD in Sachsen keine Angst vor der CDU haben muss: Diese ist offenbar lernresistent. Man muss den Leuten die Politik nicht erklären, sie verstehen sie sehr gut. Sie mögen sie nur nicht. Sie möchten eine andere. Und die bekommen sie von der CDU nicht. Ziemlich simpel. Das heißt nicht, dass der Herr Kretschmer nach 2019 nicht trotzdem rausgehen und den Leuten die Politik des künftigen AfD‐Ministerpräsidenten erklären kann, wenn ihn das glücklich macht.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/parteitag-in-loebau-wie-sachsens-cdu-waehler-von-der-afd-zurueckgewinnen-will-1.3785270

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Auf einem Gehirn tot?

»Zögerliche Ermittlungen« gegen die rechtsextreme Gruppe Freital, mehrere Verfahren wegen »zivilen Ungehorsams« bei Demonstrationen, ein Dresdner Richter mit AfD‐Parteibuch, bisher keine Verurteilungen nach dem rechten Angriff auf die Wolfgang‐Heinze‐Straße, offenbar »maßlose Überwachungsmaßnahmen« in Leipzigs linker Szene und die »angeblich« rechtsfreien Räume und linksradikalen Attacken in der Messestadt – immer wieder gerät Sachsens Justiz öffentlich in Kritik, wird den Behörden auch politische Befangenheit vorgeworfen.

Um die Frage schon vor der Podiumsdiskussion zu beantworten: Ja, die Justiz ist auf einem Auge blind. Die LVZ übrigens auch (die Anführungszeichen musste ich selbst ergänzen!). Es ist übrigens das gleiche Auge. Und es ist nicht das rechte. Übrigens, seit wann dürfen Richter keiner politischen Partei angehören? Habe ich da etwas verpasst? Sollten wir mal die Parteibücher aller anderen Richter und Staatsanwälte prüfen? Das würde sicher Einiges erklären…

Quelle: http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Auf-einem-Auge-blind-Diskurs-zu-Sachsens-Justiz-in-Leipzig

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Jung und verblendet

Jung und verblendet
Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD, Mitte), Irena Rudolph-Kokot (SPD) und Jürgen Kasek (Grüne) im März 2017 an der Spitze einer linksextremen Demonstration. Vermummungsverbot? Geschenkt! Foto: LVZ.

Mein Tipp gegen die gefürchtete Schreibblockade: LVZ ansteuern. Das ist, als würde eine unsichtbare Hand von hinten den eigenen Kopf packen und ihn mit Karacho auf die Tastatur schmettern. Man fühlt sich ganz benommen, weiß nicht so recht, was grad passiert ist, hat aber plötzlich unheimlich viel zu sagen. Funktioniert immer. Wie auch in diesem Fall:

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