Marx gegen Grundeinkommen

Den Menschen ein festes Einkommen zur Existenzsicherung zu zahlen, sei jedoch keine Lösung für das Problem, sagte Marx. »Die Arbeit ist nicht irgendetwas. Es gehört zur Grundkonstitution des Menschseins, dass ich für mich und meine Familie etwas schaffe, das von Wert ist.«

Übrigens, nicht Karl, sondern Reinhard. Erzbischof von München. Ich bin zwar auch gegen das Grundeinkommen… allerdings bin ich auch nicht Erzbischof, habe einen richtigen Job und lebe nicht vom Geld anderer Leute, die nicht mal Mitglied meiner Sekte sind. [1] »Soll ohne Antwort bleiben, der viele Worte macht? Muss denn ein Schwätzer immer recht haben?« (Hiob 11,2)

[1] http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2013/10/11/warum-zahlt-der-staat-eigentlich-die-bischofsgehalter/

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/sz-wirtschaftsgipfel-kardinal-marx-grundeinkommen-ist-das-ende-der-demokratie-1.3755338

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Jamaika bröckelt vor dem Start

Wie diese lustige Flickentruppe aus Union, FDP und Grünen die nächsten vier Jahre im Bundestag gemeinsam überstehen will, falls sie überhaupt eine Koalition auf die Reihe bekommt, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Die realistische Antwort lautet vermutlich: Gar nicht. So viel Gras können die Grünen unmöglich beschaffen.

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