Europas dritte Option, oder: Die Angst vor dem Königsmacher

Sanfter Totalitarismus oder Chaos, Bürgerkrieg und Sezession! Bisher schien es für die Mitgefangenen der Europäischen Union nur zwei denkbar ungemütliche Zukunfts‐Szenarien zu geben. Bisher. Doch die politische Kräfteverschiebung der letzten Monate leitete eine spürbare Trendwende ein und gibt erstmals realistisch den Blick auf weniger düstere Zeiten frei. Nun, außer man ist Renate Künast.

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Sie sind (wieder) da

»AfD‐Wähler: Sie sind da«, trötet es dissonant aus der ZEIT. [1] »Hip, öko, wohlhabend und von Rechten umgeben: In meinem Berliner Bezirk wählt mehr als jeder Dritte die AfD. Vielen meiner Nachbarn ist das egal. Mir nicht.« Meint Caroline Rosales. Da dort nicht nur die Flagge sprichwörtlich »nach rechts weht« (seid ihr da selbst drauf gekommen?), schauen wir uns das mal genauer an. Schön wird das nicht.

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Bundestag ist sicher: Linke haben keine Kontakte zu Linken.

Generell haben viele Parlamentarier Bedenken gegen eine Beteiligung der AfD an dem Gremium. Mitglieder der Partei haben Kontakte zu Rechten. Einige Abgeordnete befürchten, dass die AfD Details nachrichtendienstlicher Aktivitäten gegen Rechtsextreme an diese weitergeben könnte.

Interessante Begründung. Das müsste ja im Umkehrschluß bedeuten, dass die problemlos durchgewunkenen Mitglieder von Grünen, SPD und Linken (!) keine Kontakte zu Linken haben? Oder selbst welche sind. Hmmm. Irgendwas stimmt an dem Bild nicht. Andererseits… Welche Details nachrichtendienstlicher Aktivitäten gegen Linksextreme könnten die schon weitergeben?

Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2018–01/parlamentarisches-kontrollgremium-roman-reusch-afd-abgelehnt

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