Ein Licht, das im Osten aufging

Es nimmt kein Ende. Nachdem der letzte Montag feiertagsbedingt eher ruhig verlief, wurden für den kommenden sage und schreibe in acht Städten, Ost und West, Proteste angemeldet. Möglicherweise gibt es sogar noch mehr, die ich nicht auf dem Schirm habe. Da zeichnet sich ein gewisser Trend ab, könnte man meinen. Und auch am Wochenende vom 14. April stehen mit Köln (Gegen das NetzDG), Wien (Kandel ist überall) und Cottbus (Zukunft Heimat) wieder ein paar Demo‐Schwergewichte auf dem Programm — aber das ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt aus dem prall gefüllten Kalender:

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Wer ist jetzt das Volk? Demotermine für Anfang April

Am Montag pausieren Hamburg, Mainz und Berlin, aber keine Sorge: In der folgenden Woche sind sie wieder am Start. Der Osterhase war dieses Jahr sehr fleißig und hat der Mutti jede Menge Eier ins Nest gelegt. Ich gebe zu, dass die Fülle der Demo‐Termine auch für mich sprichwörtlich immer überwältigender wird (ich könnte mir allerdings auch schlimmere Anlässe dafür vorstellen) und es ist gut möglich, dass diese Liste nicht vollständig ist:

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Der deutsche Frühling

Der deutsche Frühling
Foto: Breitbart London

Ihr ahnt es schon. Termine. Sowie Termine, Termine und noch mehr Termine. Nach Berlin und Hamburg scheinen sich auch in Erfurt (Mi) und Dresden (Do) wöchentliche Proteste zu etablieren. Lange Rede, kurzer Sinn, habt Spaß, passt auf euch auf, hier die sind aktuellen Daten für die nächsten Tage:

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Wenn sie aufstehen können, kannst Du es auch? #MerkelMussWeg

Das nimmt anscheinend kein Ende mehr mit den Protesten. Cottbus am Samstag und Kandel am folgenden Wochenende dürften wieder überaus gut besucht sein, spätestens nachdem die rheinland‐pfälzische SPD‐Ministerpräsidentin Malu Dreyer »den Bürgern von Kandel« ihre Unterstützung zugesagt hat — gegen die Demonstrationen des Bündnisses »Kandel ist überall«. [1] Soviel Dreistigkeit sollte und wird belohnt werden, da bin ich sicher. Und auch sonst wird es eher nicht langweilig.

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Frühling in Deutschland: Die schönsten Reiseziele! #MerkelMussWeg

Mitten im politischen Winter hat die Deutschen eine neue Wanderlust gepackt: Bevor die GroKosse so richtig sprießen, treibt es schon überall im Land die Bürger auf die Straßen; im Westen wie im Osten — jetzt wächst endlich wirklich zusammen, was zusammen gehört! Hamburg wird jede Woche stärker und scheint sich als fester Montags‐Termin zu etablieren, München kommt neu hinzu (demnächst auch Köln), mit Kandel und Cottbus stehen wieder zwei Demo‐Schwergewichte auf dem Programm, etc. etc. Da sollte für jeden etwas in der Nähe dabei sein:

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Deutschland‐Wetter: Abends ist mit Protestbildung zu rechnen!

Kandel ist überall. In Berlin, in Bottrop, in Hamburg, Dresden, wieder Berlin, Görlitz, Rostock. Und natürlich in Kandel. Da sich die Proteste zunehmend häufen, kommt es zu terminlichen Überschneidungen, welche die Auswahl schwieriger gestalten. Das muss jeder nach Präferenz oder geographischer Nähe für sich entscheiden. Falls alles zu weit weg ist, bietet sich unter Umständen auch der eigene Heimatort an. Nur so als Idee.

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Das Demowetter für die nächsten Tage: Heiter bis volkig!

Während der Februar gerade versucht, diesen eher unterperformanten Winter meteorologisch aufzuarbeiten, greifen viele Bürger in Zeiten der politischen Ver(gr)eisung zu altbewährten Hausmitteln — schön dick einmummeln und viel Bewegung an der frischen Luft! Damit auch der Einheitspartei ordentlich warm wird, hier die schönsten Ausflugsziele der kommenden Tage:

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Flächenbrand in Merkelland

Nach den niederträchtigen Antifa‐Angriffen auf die Hamburger »Merkel muss weg«-Initiatorin Uta Ogilvie [1], die sich zum Schutz ihrer Familie aus verständlichen Gründen vorerst zurückhält [2], ist nun genau das Vorhersehbare passiert: Die Menschen solidarisieren sich spontan. Sie denken gar nicht daran, sich von solch verkeimten Spargeltarzans einschüchtern zu lassen. Bereits am Montag geht es unbeirrt weiter in Hamburg! Und nicht nur dort. Auf diesen »heißen Winter« könnte tatsächlich ein »Deutscher Sommer« folgen, wie es unlängst jemand in ironischem Bezug auf den »Arabischen Frühling« formuliert hat.

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Doppel‐Pack: Steuerfinanzierter Terror und Lügenpresse

Die Fassade wurde komplett mit brauner Farbe beschmiert, auf der Hauswand war eine große Aufschrift zu finden »HEUTE KNALLTS«. […] Ein großes Glas […] gefüllt mit brauner Farbe [wurde] durch die Fensterscheibe in das Kinderzimmer geworfen. Auch die Reifen der Autos der Familie wurden zerstochen […] die Fahrzeuge ebenfalls mit Farbe überschüttet. […] 30.000 Euro Schaden.

Was die Schlägertrupps des Merkel‐Regimes, üppig gemästet mit dem Großteil der 100 Millionen Euro (jährlich!) Steuergelder aus dem »Gegen Extremismus«-Topf hier attackierten, war übrigens keine Neonazi‐Kneipe, sondern die gutbürgerliche Familie der »Merkel muss weg«-Demo-Initiatorin Uta Ogilvie in Hamburg.

Quelle: https://juergenfritz.com/2018/02/13/buergerliche-mitte-erheben/

Dazu die Zeile des Boulevardblattes »MoPo«, das tatsächlich die Frechheit besitzt, von »friedlichen Linken« und »Rechten« bzw. »Neo‐Nazis« zu texten. […] Wenn ich es nicht selber erlebt hätte, würde ich es nicht glauben. Die ganze Sache ist so schamlos verdreht, so offen gelogen, dass das ehrwürdige Wort von der Lügenpresse hier zu kurz greift. Das geht schon in Richtung Anstiftung zur Gewalt. (Matthias Matussek)

Auch hier wieder: Friedliche Bürger protestieren gegen die Regierung Merkel und der von der Lügenpresse aufgehetzte linksextreme Gewaltmob nötigt die Polizei, ein paar hundert politisch unverdächtige Demonstranten mit einem Großaufgebot zu schützen, das sich vor keinem G20‐Gipfel verstecken muss. Was stimmt nicht in diesem Bild?

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/hamburg-bericht-aus-einer-verwunschenen-welt/

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Warten auf Tag X? So wird das nix!

Dieser Tage bietet sich allerorten ein merkwürdiges Schauspiel: CDU und SPD beispielsweise verhandeln so, als würden Deutschland und die Welt nur darauf warten, endlich wieder in den Genuss einer GroKo kommen zu dürfen. Der Kaiser ist nackt; jeder weiß es, jeder sieht es, alle reden darüber — und warten dennoch gespannt auf die Anprobe der neuen unsichtbaren Frühjahrskollektion.

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