Wenn der NafrI 20‐mal klingelt

Leipzig! O, Du permanente Gewitterwolke der Unvernunft, die Du den strahlend blauen sächsischen Himmel besudelst. Ich glaube, ich habe Dich in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Das geht natürlich nicht. Zumal es neben jeder Menge Einfalt auch immer mehr Vielfalt gibt. Beispielsweise in Form von zusätzlichen Kriminalitätsschwerpunkten. Da steht der Service‐Gedanke offenbar im Vordergrund: Kurze Wege für Täter, Opfer und Konsumenten. Schauen wir uns das mal aus der Nähe an.

Weiterlesen

Nachsichtige Methoden

Durch das Geschrei des Mannes wurden mehrere Passanten auf den Vorfall aufmerksam; es sammelte sich eine Gruppe von rund 20 Personen in der Unterführung. Sie beschwerten sich über die Polizeiaktion und nannten den Vorfall »Nazimethoden«.

Da liegt offensichtlich eine Verwechslung vor. Durch die Anwendung von Nazimethoden wäre das Geschrei an Ort und Stelle abgestellt, die Unterführung spontan ethnisch gesäubert und der krakeelende Mob mit dauerhaft geräuschmindernder Arbeit versorgt worden. Scheinbar hat es sich doch nur um die üblichen, nachsichtigen Methoden gehandelt. Kann man schon mal verwechseln.

Quelle: https://www.tz.de/muenchen/stadt/pasing-obermenzing-ort43353/einsatz-nach-streit-am-pasinger-bahnhof-eskaliert-voellig-polizei-setzt-hund-ein-9586891.html

Weiterlesen

Wir lassen uns unsere Lebensart nicht vermiesen. Oder so.

»Wir bieten es an, falls jemand den Bedarf haben sollte, sich zu unterhalten«, sagte Veranstaltungssprecherin Anja Marx […]. In dieser Sicherheitszone gibt es weiße Zelte, in denen psychologisch geschultes Personal vom Kriseninterventionsdienst zur Verfügung steht. […] Eine gute sechsstellige Summe gebe man heuer in Berlin allein für die Sicherheitsvorkehrungen aus, sagte Marx. Neben dem Festgelände wird auch der umliegende Tiergarten mit doppelten Zäunen abgesperrt, rund 500 Ordner werden im Einsatz sein. Betonpoller sichern die Zufahrten, Koffer und Rucksäcke müssen draußen bleiben, Taschen werden durchsucht…

Unnütz zu erwähnen, dass Raketen und Böller »strengstens« untersagt sind. Und, ist fast wie früher, oder? Also ich merke da kaum einen Unterschied. Gut, es gab keine Zelte, wo man mal reden konnte, wenn einem ungebeten an die Muschi gefasst wurde. Und keine doppelten Zäune. Okay, und keine Betonpoller, Polizeigroßaufgebote, Ordner, Psychologen… Und wir haben unsere Rucksäcke nicht abgeben müssen. Wäre auch blöd gewesen, da steckte nämlich das ganze Feuerwerkszeug drin. Aber davon mal abgesehen.

Quelle: http://www.krone.at/1602797

Weiterlesen

Polizeilicher als die Polizei erlaubt

Leipzig. Noch bevor er seinen Asylantrag stellte, geriet er das erste Mal mit dem Gesetz in Konflikt: Ein 19‐jähriger Libyer ist innerhalb weniger Wochen teilweise fast täglich bei Straftaten erwischt worden. Nach mindestens 26 Delikten seit Mitte Juli kam er, wie berichtet, nun hinter Gitter.

Das ist übrigens nicht die Nachricht. Nach einer beeindruckenden Serie von Straftaten wurde der junge Mann nun ENDLICH, zumindest vorübergehend, aus dem Verkehr gezogen. Und nun beginnt das eigentliche Drama: „Ob es sich bei den Diebstählen und Raubstraftaten um angemessene Begrüßungshandlungen gegenüber der Bevölkerung handelt, werden die Opfer mit Sicherheit zu verneinen wissen“, fügte Behördensprecherin Katharina Geyer an. Wohl wahr.

Eben diese Aussage der Polizeisprecherin verursachte gestern einigen Wirbel, vor allem in den sozialen Medien. Gebrandmarkt wurde sie als „rechtspopulistisch“. Die Polizeidirektion Leipzig entschuldigte sich im Verlauf des frühen Dienstagabends für die Wortwahl. Die Meldung über die Straftaten des 19‐jährigen Libyers habe „pauschalisierenden Äußerungen Vorschub geleistet“, hieß es.

Allen Ernstes. Nicht etwa seine Straftaten oder so. Aber die Meldung darüber… Langsam habe ich das Gefühl, dass sich Leipzig als Welthauptstadt des Schwachsinns etablieren möchte. Die Polizei muss sich entschuldigen? Geht’s noch?! Was kommt als Nächstes? Wird dem jungen Mann als Entschädigung für diese traumatisierende Meldung die deutsche Staatsbürgerschaft ausgehändigt?

Quelle: http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Leipzig-Erste-Straftaten-noch-vor-dem-Asylantrag

Weiterlesen
Menü schließen