Prost: Auf ein langes und freudloses (Ab-)Leben!

»Suchtexperten fordern höhere Preise für Alkohol in Deutschland«, trötet freudig erregt der SPIEGEL [1] und ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Das, was ich vor Jahren, damals in Ermangelung eines besseren Begriffes, als »Gute‐Laune‐Faschismus« bezeichnet habe, ist wieder einmal in einem neuen Körper inkarniert und zeigt seine hässliche Fratze. Ein kleiner Exkurs gefällig?

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Newsficker Spezial: Gute Nacht, Abendland…

Zehn Presse‐Einzelfälle für ein Halleluja; handverlesen und mühsam von mir persönlich durchlitten an einem Samstagnachmittag im Winter 2017. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt jetzt exakt zwei Möglichkeiten: Entweder verliere ich den Verstand — oder alle anderen. Mögen meine Leser beurteilen. Ich kann das alles von Kabarett jedenfalls nicht mehr unterscheiden, eine Kommentierung erübrigt sich. Lest selbst…

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Schulz ist Niete des Jahres

Der bei der Bundestagswahl unterlegene SPD‐Kanzlerkandidat Martin Schulz ist nach Ansicht von zwei Dritteln der Deutschen der »Verlierer des Jahres 2017«. […] Auf Platz zwei und drei der Negativ‐Rangliste landeten CSU‐Chef Horst Seehofer und die CDU‐Vorsitzende Angela Merkel.

Seht ihr, liebe Kinder: Das passiert, wenn man im Weihnachtsstress vergisst, die Meinungsforscher zu schmieren!

Quelle: https://www.focus.de/politik/deutschland/emnid-umfrage-grossteil-der-deutschen-legt-sich-fest-spd-chef-schulz-ist-verlierer-des-jahres_id_8134936.html

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Gute Nacht, EU. Hallo Europa!

»Der SPD‐Vorsitzende Martin Schulz will die Europäische Union bis 2025 in die Vereinigten Staaten von Europa mit einem gemeinsamen Verfassungsvertrag umwandeln. Die EU‐Mitglieder, die dieser föderalen Verfassung nicht zustimmen, müssten dann die EU verlassen«, berichtet N‐TV. [1] Mehr so nebenbei, praktisch im Vorübergehen, ist der SPD‐Parteitag auch kollektiv in der Koalitionsfrage umgefallen und hat darüber hinaus den Schaumschläger aus Würselen mit knapp 82 Prozent als SPD‐Chef wiedergewählt. Eines muss man den Genossen also lassen: Humor haben sie!

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Unerwartet: Schulz legt Plan für vereinfachten EU‐Austritt vor.

Der SPD‐Vorsitzende Schulz will die Europäische Union bis 2025 in die Vereinigten Staaten von Europa umwandeln. EU‐Mitglieder, die dieser föderalen Verfassung nicht zustimmen, müssten dann automatisch die EU verlassen, sagte Schulz.

Das ist ja… wundervoll? Wenn ich das richtig verstehe, müssen wir dazu lediglich vor 2025 sicherstellen, dass wir Regierungen wählen, die dem a) eh nicht zu stimmen (ja, Ungarn, ich bin neidisch auf Dich!), oder b) ihr Volk darüber abstimmen lassen. Das ist alles? Kauf ich! Wobei mir mein Gefühl sagt, dass just in diesem Moment Jean‐Claude Krenz ein sehr ernstes Telefongespräch mit Martin Schabowski führt.

Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article171376208/Sind-Sie-fuer-die-Vereinigten-Staaten-von-Europa.html

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Das leise Ende der Ära Merkel

Über zwei Monate nach der historischen Bundestagswahl haben wir zwar endlich wieder eine echte Opposition im Bundestag, die sogar ihren Gegnern Respekt abnötigt — aber immer noch keine Regierung. Das wird vorerst so bleiben. Merkel muss weg, ist jedoch unverdrossen noch da. Das wird leider, vorerst, auch so bleiben. Wie geht es nun weiter?

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Medialer Suizid (feat. Schulz)

»Nur Martin Schulz kann die SPD glaubhaft in die große Koalition führen«

Das ist alles. Das ist die Überschrift der WELT. Lasset uns daher eine Schweigeminute einlegen für dieses einstmals stolze Leidmedium, während es dazu ansetzt, mit sechs Patronen in der Trommel Russisch Roulette zu spielen. Nur die Welt kann den Leser glaubhaft mit der Realität versöhnen. Ganz sicher. Auf gutes Gelingen!

Quelle: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article170984161/Nur-Martin-Schulz-kann-die-SPD-glaubhaft-in-die-grosse-Koalition-fuehren.html

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Das Backup von Schloss Bellevue

Steinmeiers stoische Unaufgeregtheit, seine Lipper Bodenständigkeit, geben dem Amt Ruhe und Statur exakt in jenem Moment, in dem der Boden rund um Kanzleramt und Reichstag ein wenig unruhiger wird. Nicht in Konkurrenz zum Parlament und dem Sitz der Exekutive bewährt sich der Präsident, sondern als wertvolles Back‐up im Sinne einer unbestechlichen Stabilitätsreserve.

*tränenwegwisch* Das ist so wunderschön… Wie er da vor dem Sonnenuntergang steht, goldenes Licht umschmeichelt sein demokratisch im Wind wallendes Haar. Ein Engels‐Chor verblichener Grundgesetzväter und -Mütter kann nur mühevoll das Knirschen seines Anzugs übertönen, der unter dem Spiel seiner politischen Muskeln zu bersten droht. In jeder Hand hält er eisern einen Grundgesetz‐Artikel, auf der Nase balanciert er mühelos Justizias Waage und mit dem linken kleinen Zeh ermittelt er gleichzeitig auf einem hölzernen Abakus die Zahl Pi bis auf 78 Milliarden Nachkommastellen. Mein Gott, könnte ich nur die Luft atmen, die von seinem CO2 kontaminiert wurde. Martin, komm schon, sag »ja«! Du willst doch auch nicht, dass der Supermeier traurig ist.

Quelle: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article170947275/Steinmeier-zeigt-wie-brillant-unser-Grundgesetz-ist.html

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