Blöd gelaufen: Gott existiert — und sie hat echt Humor!

Kürzlich berichtete Domradio.de, dass die Evangelische Kirche gemeinsam mit dem Vatikan — nein, keinen neuen Kreuzzug, »es ist 2018« — selbst ins Schlepper‐Geschäft einsteigen will. [1] Ernsthaft, keine Satire! So war das mit der »christlichen Seefahrt« zwar nicht gedacht, doch der Nachschub ist ins Stocken geraten und beim Mangel an unbegleiteten Minderjährigen hört für die KirchenväterInnen definitiv der Spaß auf.

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Das Kreuz mit der Kirche

Brutalen Versuchen einer „Säuberung“ und schwersten Menschenrechtsverletzungen sind Christen vor allem in islamischen Staaten ausgesetzt. Von den zehn Staaten mit dem größten Ausmaß an Christenverfolgung sind außer dem auch in diesem Jahr an der Spitze der Auflistung stehenden Nordkorea alle weitgehend muslimisch geprägt. Und unter den ersten 30 Staaten finden sich nur sieben, in denen der Islam nicht vorherrscht.

Oder, wie der Evangelische Kirchentag auf Twitter dazu schreiben würde: »Es ist nicht unbedingt hilfreich immer wieder zu sagen, dass Christen verfolgt werden.« (Mai 2017) [1] Warum? Was könnte das noch verschlimmern? Ungeachtet aller »Differenzen« in der Vergangenheit, Eines muss man zugeben. Früher wusste die Kirche, wie man das Thema effizient ausdiskutiert: Kreuze legt man nicht ab — man zieht dran!

[1]
https://philosophia-perennis.com/2017/05/29/evangelischer-kirchentag-christenverfolgung/

Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article172351048/Weltverfolgungsindex-von-Open-Doors-Christenverfolgung-wird-zur-Saeuberung.html

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Schöne Bescherung: Sicher und legal.

Schöne Bescherung: Sicher und legal.
Handverlesen: Kleine Kinder, Kranke und Senioren. Foto: AFP / ZEIT

Wer jetzt schon so richtig in Weihnachtsstimmung ist, sollte besser die Gans anschnallen: »Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR hat 162 Personen aus einem Flüchtlingslager in Libyen nach Italien gebracht. Über einen sogenannten humanitären Korridor konnten die ›Flüchtlinge‹ am Freitagabend per Flugzeug einreisen«, berichtet die ZEIT. [1] Und das ist erst der Auftakt. Tausende weitere sollen und werden folgen.

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»Christen sollen dafür beten, dass Prinz George schwul wird«

Kelvin Holdsworth, Probst an der St Mary’s Church in Glasgow, sorgt in Großbritannien mit einer umstrittenen Aussage für Aufsehen. Seiner Meinung nach sollen Christen dafür beten, dass Gott George (4) eines Tages »mit der Liebe eines schönen jungen Gentleman segne«. Nach Auffassung des Priesters würde das den Druck auf die englische Kirche (Church of England) erhöhen, sich für die gleichgeschlechtliche Ehe auszusprechen.

Ich bezweifle, dass das mit dem Schwulwerden so funktioniert. Oder dass Gott derartige Anträge wohlwollend bearbeitet. Auf jeden Fall beruhigend zu wissen, dass sich Priester immer noch uneigennützig um die sexuelle Entwicklung von Vorschulkindern bemühen… Hoffentlich verbeten sich die Briten nicht versehentlich. Nicht auszudenken, wenn Prinz Harry spontan schwul würde.

Quelle: https://www.stern.de/lifestyle/leute/priester–christen-sollen-dafuer-beten–dass-prinz-george-schwul-wird-7771482.html

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Marx gegen Grundeinkommen

Den Menschen ein festes Einkommen zur Existenzsicherung zu zahlen, sei jedoch keine Lösung für das Problem, sagte Marx. »Die Arbeit ist nicht irgendetwas. Es gehört zur Grundkonstitution des Menschseins, dass ich für mich und meine Familie etwas schaffe, das von Wert ist.«

Übrigens, nicht Karl, sondern Reinhard. Erzbischof von München. Ich bin zwar auch gegen das Grundeinkommen… allerdings bin ich auch nicht Erzbischof, habe einen richtigen Job und lebe nicht vom Geld anderer Leute, die nicht mal Mitglied meiner Sekte sind. [1] »Soll ohne Antwort bleiben, der viele Worte macht? Muss denn ein Schwätzer immer recht haben?« (Hiob 11,2)

[1] http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2013/10/11/warum-zahlt-der-staat-eigentlich-die-bischofsgehalter/

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/sz-wirtschaftsgipfel-kardinal-marx-grundeinkommen-ist-das-ende-der-demokratie-1.3755338

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Die christliche Echokammer

Der EKD‐Ratsvorsitzende Heinrich Bedford‐Strohm hat den Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl als „Weckruf für alle“ bezeichnet […] deshalb müssten jetzt alle zusammen helfen, „dass ausgrenzende und hasserfüllte Stimmen nicht das Leben in unserem Land vergiften“.

Amen. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung! Fehlt noch das Statement von Imam Woelki, aber das wird nicht lange auf sich warten lassen. Ganz ehrlich, wäre ich Gott, würde ich die zwei Radaubrüder mal zum Mitarbeitergespräch einbestellen. Wobei, wenn ich Gott wäre… dann würde als erste Amtshandlung Merkel der Blitz beim Scheißen treffen.

Quelle: http://www.focus.de/regional/hannover/wahlen-bedford-strohm-afd-erfolg-weckruf-fuer-alle_id_7633493.html

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