Prost: Auf ein langes und freudloses (Ab-)Leben!

»Suchtexperten fordern höhere Preise für Alkohol in Deutschland«, trötet freudig erregt der SPIEGEL [1] und ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Das, was ich vor Jahren, damals in Ermangelung eines besseren Begriffes, als »Gute‐Laune‐Faschismus« bezeichnet habe, ist wieder einmal in einem neuen Körper inkarniert und zeigt seine hässliche Fratze. Ein kleiner Exkurs gefällig?

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Genial: »Flüchtlings‐Jungbrunnen entlasten Krankenversicherung«

»Da die zugewanderten Neumitglieder jünger sind als der Durchschnitt aller gesetzlich Versicherten und darüber hinaus auch noch weniger Leistungen in Anspruch nehmen als die gleichaltrigen bisherigen Versicherten, führen sie zu einem doppelten Entlastungseffekt.« Sie stabilisierten die Finanzen und stoppten — zumindest vorübergehend — die Alterung der Mitglieder der GKV insgesamt.

Anlässlich des neuen Unworts des Jahres, »Alternative Fakten«. Das dort, liebe Kinder, sind alternative Fakten. Was genau mit »stoppen die Alterung« (endgültig?) gemeint ist, bleibt der Phantasie überlassen, aber ernsthaft: Ja, für die Kassen ist das ein unverhoffter Geldsegen. Das stimmt. Nur kommt der gar nicht von den Flüchtlingen: »Die Behörden übernehmen bis auf Weiteres (so lange sie etwa noch arbeitslos sind) ihren Beitrag.« Sprich: Unsere Steuern. Dein Geld. Möglicherweise für immer.

Quelle: https://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/gkv-chefin-pfeiffer-fluechtlinge-entlasten-krankenversicherung_id_8308060.html

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Länger ungesund leben mit Hund

Sind Hundehalter die gesünderen Menschen? Schwedische Forscher fanden nun heraus, dass Besitzer von Hunden in einem Zeitraum von zwölf Jahren seltener starben als Menschen ohne Vierbeiner. Der Effekt sei für alleinlebende Menschen besonders groß, schreiben sie im Fachmagazin »Scientific Reports«.

Also dafür muss ich nicht »Daten von Millionen Menschen unter die Lupe« nehmen. Wie erkläre ich das… ah, vielleicht so: http://www.focus.de/regional/muenchen/polizei-muenchen-rottweiler-schlaegt-angreifer-in-die-flucht-fasanerie_id_7868062.html — sie leben eigentlich nicht länger. Die hundelosen Omas werden nur schneller mal abgemurkst. Das ist nicht zwangsläufig ein medizinischer Zusammenhang. Beispielsweise ist Joggen mit Schusswaffe auch deutlich gesünder, aber das lässt sich im Labor nicht plausibel herleiten.

Quelle: http://www.t-online.de/gesundheit/gesund-leben/id_82740476/darum-sollten-sie-sich-einen-hund-anschaffen.html

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