Sie wollen uns ausmerzen

Und das ist wörtlich gemeint. Längst ist der Punkt überschritten, an dem »nur« Profile und Konten unbequemer Menschen in den asozialen Medien »verschwinden«. Es gebe sich niemand der Illusion hin, dass jenes Katz‐und‐Maus‐Spiel im Internet der (vorläufige) Höhepunkt des Vernichtungswillens ist. Dieser Irrtum kann und wird tödlich enden!

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Verwirrend: Die FAZ bekämpft »Fake‐News« mit Fake‐News.

»Fake News lösen Vertrauenskrise aus«, titelt die Frankfurter Allgemeine [1] und liefert neben der falschen Diagnose auch gleich mehrere irreführende Ursachen und eine völlig ungeeignete Therapie ab: »Immer mehr Menschen misstrauen den Meldungen in sozialen Netzwerken. Schuld daran sind vor allem die Plattformen selbst. Klassische Medien gewinnen dagegen an Vertrauen, gerade in Deutschland.« Eine gute Gelegenheit für mich, schon mal den Totenschein blanko zu unterschreiben.

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Web 3.0 oder: Die #AltTech‐Revolution! [Update 12/2017]

Immer schamlosere Zensur‐Versuche repressiver Regierungen und marktbeherrschender Technologie‐Konzerne haben zwangsläufig (und definitiv unabsichtlich!) eine Entwicklung in Gang gesetzt, welche das Gesicht des Internets und unseren Umgang damit in der folgenden Dekade grundlegend verändern wird: Es ist der Beginn einer neuen Ära. Manche nennen sie bereits die »Alt-Tech«-Revolution.

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»Facebook‐Vize: Das ist ein Angriff auf unsere Demokratie«

Erstmals äußern sich Facebook, Google und Twitter zu den Vorwürfen der Wahlmanipulation auf ihren Seiten. Dabei bestätigen sie die Gefahr, die Verantwortung würden sie jedoch nicht alleine tragen.

Wenn etwas zu schön klingt, um wahr zu sein, ist es das meist auch nicht. Es geht natürlich (ich hätte es ahnen müssen) um eine angeblich »russische Manipulation« der US‐Wahlen vergangenes Jahr. Immer noch. Oder schon wieder. Sie rätseln, wie es möglich war, dass die Amerikaner trotz aller eigenen Manipulationen ihre Kandidatin verschmäht haben. Wahnsinn. Sprichwörtlich. Würde mich nicht wundern, wenn auch noch Beweisfotos von putinförmigen Chemtrails auftauchen…

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/facebook-google-und-twitter-aeussern-sich-zu-wahlmanipulation-15272029.html

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ARD, Facebook und George Soros retten die Meinungsfreiheit!

»Die Tagesschau als erfolgreichste und unabhängige deutsche Nachrichtensendung sowie Das Erste insgesamt sind ein Garant für den aus den Regionen gespeisten freien bundesweiten Diskurs in unserem föderalen Land.«

Entschuldigung? Reden wir hier über die selbe ARD? Die sprichwörtliche Erfinderin das ARD-»Faktenerfinders«? Selbiger gehört übrigens zur Tagesschau. Mal sehen, was der heute so schreibt, und das ist kein Witz (doch, ist es, aber die meinen das ernst):

»Anti‐Fake‐News‐Kampagne: Facebook lobt seine Faktenprüfer. Facebook wertet seine Zusammenarbeit mit externen Faktenprüfern offenbar als Erfolg: Einer ersten Datenauswertung zufolge verlieren als Falschnachricht markierte Beiträge 80 Prozent ihrer Reichweite. Doch es gibt auch Kritik: Das Verfahren dauere zu lange.« [1]

Aha. Das ist »Kritik«? Die Zensur ist nicht schnell genug? Okay. In Deutschland ist übrigens »Correctiv« so ein »Faktenprüfer« für Facebook. Deren Geschäftsführer Schraven bestätigt im selben Artikel »die Finanzierung durch die Stiftung Open Society Foundation des ungarischen Milliardärs George Soros in Höhe von etwa 100.000 Euro.«

Na, dann müssen wir uns ja um den freien Diskurs keine Sorgen machen…

[1] http://faktenfinder.tagesschau.de/facebook-327.html

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/medien/zukunft-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-sachsen-anhalt-will-ard-ohne-tagesschau/20465116.html

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Wahrheitsministerium startet durch

»Das Internet‐Gesetz von Selbstjustizminister Heiko Maas trifft mehr Plattformen als erwartet. Es tritt jetzt in Kraft, auch wenn nach SPIEGEL‐Informationen noch viele Fragen ungeklärt sind«, berichtet das gleichnamige Wurstblatt [1] und möglicherweise dämmert da jemandem, dass es sprichwörtlich jeden treffen kann, der zu angestrengt in den Spiegel schaut. Welch köstliche Ironie.

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Facebook ohne Facebook

Der Markt für zensurfreie Substitute ist aufgrund der großen Nachfrage derzeit enorm in Bewegung, allerdings auch dementsprechend fragmentiert und unübersichtlich. Vieles davon würde ich beim aktuellen Entwicklungsstand als »interessante Experimente« bezeichnen — über die sich Facebook allerdings wenig Sorgen machen muss. Das ist einen eigenen Artikel wert und darum soll es hier nicht gehen.

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Anleitung zur Ausgrenzung

Dem ein oder anderen mag es schon nicht behagen, wenn im eigenen Stadtbezirk besonders viele AfD‐Wähler leben. Doch wie sieht es eigentlich mit dem Freundeskreis aus? […] Kaum standen die ersten Ergebnisse der Wahl fest, ging auf Facebook ein Link herum, mit dem man herausfinden kann, wer aus der Freundesliste den Like‐Button bei der AfD geklickt hat. […] Diese Personen sollte man anschließend entfreunden. […] Wer daraufhin den Freundeskreis ausmisten will, sollte es sich vielleicht noch einmal überlegen. […] blah blah blah […] In jedem Fall lohnt es sich, zunächst ein Gespräch mit den Betreffenden zu suchen – statt sich vorschnell zu entfreunden.

Ja, das steht da wirklich. Und bitte: Verzichtet einfach auf das therapeutische Gespräch. Ich habe keinen Bedarf für »Freunde«, die sich erstmal versichern, ob ich nicht vielleicht nur versehentlich die AfD »geliked« habe. Das habe ich nicht. Es war Absicht. In meinem Freundeskreis ist Platz für Vieles, aber sicher nicht für geistige Dünnbrettbohrer und intolerante Arschlöcher. Die dürfen gern schleunigst gehen und werden nicht vermisst. Und sie brauchen dann auch nicht wiederkommen, wenn sie sich irgendwann einsam fühlen.

Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.facebook-freundeslisten-nach-afd-anhaengern-durchforsten.41eada23-0091–4d53-9b3b-3d74016f86de.html

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