Schöner Sterben in Deutschland

Jeden Tag wird unser Land bunter und schließt zu erfolgreichen Regenbogennationen wie Südafrika oder Brasilien auf. Zumindest, was die Zahl der unnatürlichen Todesfälle angeht. Sie übertrifft längst jene von Ländern, aus denen Menschen »vor Gewalt zu uns fliehen« (z.B. Marokko). Aber es gibt sie noch, die hausgemachten germanischen Todesfälle! Eine kleine Auswahl. Eines Tages.

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Nachsichtige Methoden

Durch das Geschrei des Mannes wurden mehrere Passanten auf den Vorfall aufmerksam; es sammelte sich eine Gruppe von rund 20 Personen in der Unterführung. Sie beschwerten sich über die Polizeiaktion und nannten den Vorfall »Nazimethoden«.

Da liegt offensichtlich eine Verwechslung vor. Durch die Anwendung von Nazimethoden wäre das Geschrei an Ort und Stelle abgestellt, die Unterführung spontan ethnisch gesäubert und der krakeelende Mob mit dauerhaft geräuschmindernder Arbeit versorgt worden. Scheinbar hat es sich doch nur um die üblichen, nachsichtigen Methoden gehandelt. Kann man schon mal verwechseln.

Quelle: https://www.tz.de/muenchen/stadt/pasing-obermenzing-ort43353/einsatz-nach-streit-am-pasinger-bahnhof-eskaliert-voellig-polizei-setzt-hund-ein-9586891.html

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Auf einem Gehirn tot?

»Zögerliche Ermittlungen« gegen die rechtsextreme Gruppe Freital, mehrere Verfahren wegen »zivilen Ungehorsams« bei Demonstrationen, ein Dresdner Richter mit AfD‐Parteibuch, bisher keine Verurteilungen nach dem rechten Angriff auf die Wolfgang‐Heinze‐Straße, offenbar »maßlose Überwachungsmaßnahmen« in Leipzigs linker Szene und die »angeblich« rechtsfreien Räume und linksradikalen Attacken in der Messestadt – immer wieder gerät Sachsens Justiz öffentlich in Kritik, wird den Behörden auch politische Befangenheit vorgeworfen.

Um die Frage schon vor der Podiumsdiskussion zu beantworten: Ja, die Justiz ist auf einem Auge blind. Die LVZ übrigens auch (die Anführungszeichen musste ich selbst ergänzen!). Es ist übrigens das gleiche Auge. Und es ist nicht das rechte. Übrigens, seit wann dürfen Richter keiner politischen Partei angehören? Habe ich da etwas verpasst? Sollten wir mal die Parteibücher aller anderen Richter und Staatsanwälte prüfen? Das würde sicher Einiges erklären…

Quelle: http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Auf-einem-Auge-blind-Diskurs-zu-Sachsens-Justiz-in-Leipzig

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Rassistischer Muslim definiert deutsche Werte

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime berichtet über Anfeindungen gegen seine Person nach der Bundestagswahl. Der AfD spricht er ab, dass sie gemeinsame deutsche Werte vertrete. »Er ist ein vorläufiger Höhepunkt einer Entwicklung, die ich seit etwa zehn Jahren beobachte, und die sich auch gegen den Islam wendet. Der Rassismus ist seitdem wieder salonfähig geworden.«

Der Islam ist keine Rasse. Muslime gehören nicht zu einer bestimmten Rasse. Wenn ein Deutscher zum Islam konvertiert, wird er nicht zum Araber oder was auch immer. So funktioniert das einfach nicht. Wenn jemand unabhängig von seinen ethnischen Wurzeln angefeindet wird, einfach in seiner Funktion als hetzerisches Arschloch, dann ist das das exakte Gegenteil von Rassismus. Dieses Wort derartig inflationär bei jeder unpassenden Gelegenheit zu verwenden ist nicht hilfreich… Oh, und übrigens: Ja, tatsächlich, der Islam ist kein »gemeinsamer deutscher Wert«. Er gehört nicht mal zu Deutschland.

Quelle: http://www.stimme.de/deutschland-welt/politik/dw/Aiman-Mazyek-AfD-im-Bundestag-entlarven;art295,3918484

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Anleitung zur Ausgrenzung

Dem ein oder anderen mag es schon nicht behagen, wenn im eigenen Stadtbezirk besonders viele AfD‐Wähler leben. Doch wie sieht es eigentlich mit dem Freundeskreis aus? […] Kaum standen die ersten Ergebnisse der Wahl fest, ging auf Facebook ein Link herum, mit dem man herausfinden kann, wer aus der Freundesliste den Like‐Button bei der AfD geklickt hat. […] Diese Personen sollte man anschließend entfreunden. […] Wer daraufhin den Freundeskreis ausmisten will, sollte es sich vielleicht noch einmal überlegen. […] blah blah blah […] In jedem Fall lohnt es sich, zunächst ein Gespräch mit den Betreffenden zu suchen – statt sich vorschnell zu entfreunden.

Ja, das steht da wirklich. Und bitte: Verzichtet einfach auf das therapeutische Gespräch. Ich habe keinen Bedarf für »Freunde«, die sich erstmal versichern, ob ich nicht vielleicht nur versehentlich die AfD »geliked« habe. Das habe ich nicht. Es war Absicht. In meinem Freundeskreis ist Platz für Vieles, aber sicher nicht für geistige Dünnbrettbohrer und intolerante Arschlöcher. Die dürfen gern schleunigst gehen und werden nicht vermisst. Und sie brauchen dann auch nicht wiederkommen, wenn sie sich irgendwann einsam fühlen.

Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.facebook-freundeslisten-nach-afd-anhaengern-durchforsten.41eada23-0091–4d53-9b3b-3d74016f86de.html

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