Frauke, Sina und Pinocchio.

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, Frauke Petry nach ihrem ähm… unorthodoxen Abgang aus der AfD keine weitere Bühne zu bieten. Zu dem Thema war eigentlich alles gesagt. Leider (man hätte es ahnen müssen) konnte sie der Versuchung nicht widerstehen, im TAGESSPIEGEL [1] ihrer ehemaligen Partei eine reinzuwürgen. Oder zwei. Oder drei.

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Jamaika bröckelt vor dem Start

Wie diese lustige Flickentruppe aus Union, FDP und Grünen die nächsten vier Jahre im Bundestag gemeinsam überstehen will, falls sie überhaupt eine Koalition auf die Reihe bekommt, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Die realistische Antwort lautet vermutlich: Gar nicht. So viel Gras können die Grünen unmöglich beschaffen.

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Überflüssig: Eine weitere CSU

Überflüssig: Eine weitere CSU
Frauke Petry und Marcus Pretzell. Foto: DPA

»Die AfD-Abtrünnigen Frauke Petry und Marcus Pretzell bereiten die Gründung einer eigenen Partei vor. Vorbild soll laut einem Zeitungsbericht die CSU sein — und Emmanuel Macron«, berichtet der SPIEGEL [1]. Und man fragt sich unwillkürlich, ob man lachen oder weinen soll. Es gibt ja bereits eine CSU. Wer würde da noch eine brauchen, geschweige denn überhaupt eine, und das gar bundesweit? Und was, um Himmels willen, hat Macron in diesem Satz zu suchen…

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Das Potemkinsche Gesicht der CSU

Politiker von Union und SPD sehen nach den Rassismusvorwürfen gegen AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel keinen Platz für die Partei im Bundestag. Die AfD wies die in der Welt am Sonntag Weidel zugeschriebene E‑Mail mit rassistischen und fremdenfeindlichen Äußerungen als Falschmeldung zurück und sprach von einer Kampagne. […] CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sagte dem Blatt: »Hinter der pseudo-bürgerlichen Fassade von Frau Weidel verbirgt sich die erschreckende Ideologie einer Reichsbürgerin.«

Ich habe bei der Gelegenheit mal nachgesehen und hinter der pseudo-konservativen Fassade von Herrn Scheuer verbirgt sich… gar nichts. Das könnte der Grund sein, warum der Mann nicht kurz vor der Wahl mit lächerlichen Anschuldigungen belästigt wird. Ich wusste bis eben nicht mal, wer eigentlich momentan CSU-Generalsekretär ist. Wozu auch.

Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017–09/alternative-fuer-deutschland-alice-weidel-e-mail

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Weltwunder am Samstag: Meuthen will die Bundesregierung entsorgen.

Natürlich war es nicht die Intention der WELT, mir mit diesem Artikel [1] den Tag zu versüßen — ganz im Gegenteil. Aber er kann immer noch als gutes Beispiel dafür herhalten, was genau nicht mehr mit dem Journalismus stimmt. Früher hätte man so ein Pamphlet als »Meinung« oder »Kommentar« gekennzeichnet und sich zumindest formal davon distanziert. Heute tarnt es sich als neutrale Berichterstattung. Schauen wir uns das, zumindest auszugsweise, mal im Detail an:

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