Kandels überraschendes Problem: Nazis. Überall Nazis!

Wenn jemand dafür bekannt ist, die berechtigten Sorgen der Kandeler und Kandlererinnen ernst zu nehmen, dann wohl ihr geliebter Bürgermeister Volker Poß: »Angst und tiefe Verunsicherung« spürt er zielsicher bei seinen Bürgern. Nein, nicht etwa vor »minderjährigen« Messerstechern, natürlich nicht — sondern vor denjenigen Menschen, die deshalb protestieren!

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Fremdenfeind erdolcht versehentlich einheimischen Bürgermeister

Die Messerattacke auf den Bürgermeister von Altena im Sauerland, Andreas Hollstein, hat laut Staatsanwaltschaft ein fremdenfeindliches Motiv. Der Politiker ist für sein Engagement für Flüchtlinge bekannt. […] Der arbeitslose Maurer hatte Hollstein am Montagabend in einem Döner‐Grill in Altena angegriffen und leicht am Hals verletzt.

Mal so rein logisch gefragt… müsste sich eine fremdenfeindliche Tat nicht gegen Fremde richten? Immerhin wäre dafür das anwesende Personal der Dönerbude eher in Frage gekommen. Aber was weiß ich schon. Ich will jetzt der Presse auch nicht die Freude darüber kaputtreden, dass sie endlich mal einen nicht‐südländischen Stecher gefunden hat.

Der Städte‐ und Gemeindebund fordert derweil einen verbesserten Schutz für Kommunalpolitiker. Macht Sinn. Wenn noch ein paar von diesen Weihnachtsmarkt‐Betonsperren übrig sind, könnte man die ja rund um solche Bürgermeister aufbauen. Das würde als angenehmen Nebeneffekt versehentlich auch gleich die restliche Bevölkerung schützen.

Quelle: https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/afxline/topthemen/article171022898/Messerattacke-auf-Buergermeister-war-fremdenfeindliche-Tat.html

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Jung und verblendet

Jung und verblendet
Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD, Mitte), Irena Rudolph-Kokot (SPD) und Jürgen Kasek (Grüne) im März 2017 an der Spitze einer linksextremen Demonstration. Vermummungsverbot? Geschenkt! Foto: LVZ.

Mein Tipp gegen die gefürchtete Schreibblockade: LVZ ansteuern. Das ist, als würde eine unsichtbare Hand von hinten den eigenen Kopf packen und ihn mit Karacho auf die Tastatur schmettern. Man fühlt sich ganz benommen, weiß nicht so recht, was grad passiert ist, hat aber plötzlich unheimlich viel zu sagen. Funktioniert immer. Wie auch in diesem Fall:

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Maulkorb‐Pflicht für Bürgermeister

Mit einem Grundsatzurteil untersagt das Bundesverwaltungsgericht Amtsträgern wie Bürgermeistern, zur Teilnahme an Gegendemonstrationen in ihren Städten aufzurufen. Sollte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) künftig zur Teilnahme an Gegendemonstrationen aufrufen, dann ist das rechtswidrig. Zu diesem Schluss kommt jetzt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Der zehnte Senat musste in einem Fall aus Düsseldorf entscheiden.

Das eigentlich Überraschende an diesem Grundsatzurteil ist, dass es in Deutschland im Jahre 2017 gefällt wurde. Was ist da passiert? Wurde dieses Gericht noch nicht politisch gesäubert? Krass. Vielleicht könnte man bei dieser Gelegenheit auch gleich verbieten, dass Oberbürgermeister medienwirksam an der Spitze zwielichtiger »Demonstrationen« Seite an Seite mit Terroristen‐Verstehern und Extremisten marschieren, den vermummten Gewaltmob im Rücken. Das wirkt nicht gerade vertrauenswürdig und sendet völlig falsche Signale.

Quelle: http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Oberbuergermeister-Jung-darf-nicht-mehr-zu-Gegendemos-aufrufen

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