Spaltet sich die AfD?

Wer die heutige Pressekonferenz und den unorthodoxen Abgang von Frauke Petry gesehen hat, dürfte im ersten Moment ebenso überrumpelt und ratlos geschaut haben wie ihre sprichwörtlich zurückgelassenen Parteikollegen. »Das war nicht hilfreich«, könnte einer der Gedanken gewesen sein, die sich dem einen oder anderen dabei spontan aufdrängten. Mir ging es so. Was um aller Welt hat sie da geritten?

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Anleitung zur Ausgrenzung

Dem ein oder anderen mag es schon nicht behagen, wenn im eigenen Stadtbezirk besonders viele AfD‐Wähler leben. Doch wie sieht es eigentlich mit dem Freundeskreis aus? […] Kaum standen die ersten Ergebnisse der Wahl fest, ging auf Facebook ein Link herum, mit dem man herausfinden kann, wer aus der Freundesliste den Like‐Button bei der AfD geklickt hat. […] Diese Personen sollte man anschließend entfreunden. […] Wer daraufhin den Freundeskreis ausmisten will, sollte es sich vielleicht noch einmal überlegen. […] blah blah blah […] In jedem Fall lohnt es sich, zunächst ein Gespräch mit den Betreffenden zu suchen – statt sich vorschnell zu entfreunden.

Ja, das steht da wirklich. Und bitte: Verzichtet einfach auf das therapeutische Gespräch. Ich habe keinen Bedarf für »Freunde«, die sich erstmal versichern, ob ich nicht vielleicht nur versehentlich die AfD »geliked« habe. Das habe ich nicht. Es war Absicht. In meinem Freundeskreis ist Platz für Vieles, aber sicher nicht für geistige Dünnbrettbohrer und intolerante Arschlöcher. Die dürfen gern schleunigst gehen und werden nicht vermisst. Und sie brauchen dann auch nicht wiederkommen, wenn sie sich irgendwann einsam fühlen.

Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.facebook-freundeslisten-nach-afd-anhaengern-durchforsten.41eada23-0091–4d53-9b3b-3d74016f86de.html

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Ist die 13 eine AfD‐Glückszahl?

13 Landesparlamente und 13 Prozent im Bundestag [1], das scheint ein gutes Omen zu sein. Die Zahlen sind um diese Zeit noch nicht in Stein gemeißelt, werden sich aber vermutlich nicht mehr dramatisch ändern. Leute, das ist eine erstklassige Ansage! »Einfach so« aus dem Stand die solide drittstärkste Kraft zu werden, das muss man erst mal hinbekommen. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu!

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Es geht um mein Existenzrecht

Spürt ihr das, Freunde? Vorfreude liegt in der Luft an diesem milden Samstag‐Vorabend der Schicksalswahl. Morgen können wir alle was Schönes in die Urne werfen und — mit etwas Glück — den ersten größeren Meilenstein Richtung 2021 eintüten. Wir holen uns unser Land zurück. Stück für Stück für Stück, genau so, wie sie es uns weggenommen haben. Aber, damit dieser Abend nicht zu entspannt wird, hat sich wohl die ZEIT gedacht, sie scheißt mir einfach noch mal kurzfristig auf den Teppich. Mit einem schönen Artikel namens »Es geht um mein Existenzrecht«. [1] Gut. Um meins auch. Reden wir mal drüber…

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Forsa‐Güllner rastet wieder aus

Manfred Güllner ist Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa. […] Güllner qualifizierte die AfD als „im Kern durch und durch rechtsradikal, von ihrem Programm über ihre Kandidaten bis hin zu den Wählern“.

Seufz. Zum Glück leitet der Güllner nur ein drittklassiges Meinungs»forschungs«-Institut und nicht den Verfassungsschutz. Es muss ihn ziemlich wurmen, dass nicht mal sein eigener Laden die AfD‐Prognose unter 11% und damit deutlich drittstärkste Kraft wegfälschen kann. Wenn man bedenkt, dass Güllners Hass die AfD in Forsa-»Umfragen« durchgängig ein paar Prozentpunkte kostet, stimmt einen das äußert optimistisch. Genau solche hirnlose Hetze hat der Alternative in den letzten zwei Wochen noch mal ordentlich Sympathien bei den Unentschlossen verschafft. 15%+ sind schaffbar. Weitermachen!

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article168953120/Forsa-Chef-prophezeit-AfD-aehnliches-Schicksal-wie-der-NPD.html

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Muttis Sitzordnung

Merkel […] zieht die Rede durch, wirft aber immer wieder irritierte Blicke zu den Gruppen von Protestierenden, die man von der Bühne aus kaum sehen kann. Denn ganz vorn ist ein großer Bereich abgetrennt, in dem nur ihre Sicherheitsleute stehen – manche mit Regenschirmen, vielleicht, um Tomatenwürfe abzuwehren. Dahinter kommt der Pressebereich, daneben und dahinter stehen und sitzen geladene CSU‐Gäste, dahinter die Bürger. Unter und hinter ihnen dann die Protestgruppen.

Interessant. Und diese Protestgruppen bestehen nicht aus Bürgern? Oder nur Bürger zweiter Klasse? Mir ist nicht ganz klar, was uns dieser Satz sagen will… Vermutlich der treudoofen Anja Willner auch nicht, die diesen speichelleckerischen FOCUS‐Artikel verfasst hat. Da ist dann völlig unironisch von »Erfolgen« die Rede, von einer »bewältigten« Flüchtlingskrise; und von guten Ideen, die von garstigen Zeitgenossen einfach so niedergepfiffen werden. So viele Steilvorlagen, und dann so ein Artikel.

Mal unter uns alten Kriegswitwen, Anja, ich weiß nicht, ob Du Deinen Grips an der Garderobe abgegeben hast oder ob das eine gut bezahlte Auftragsarbeit war, egal: Es ist im Grunde wurscht, ob Merkel redet oder nicht. Sie lügt, sobald sie den Mund öffnet. Okay, bis auf das eine Mal, als sie gesagt hat, dass sie lügt. Und daran ändern auch die herangekarrten Auftragsklatscher nichts.

Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl_2017/gellende-pfiffe-aber-auch-lauter-applaus-merkel-rede-in-muenchen-in-einem-moment-zeigt-sich-wie-polarisiert-deutschland-ist_id_7628282.html

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Die Wahl fällt dann wohl aus…

Berlin. Die Angst vor der Apokalypse ist wohl so alt wie die Menschheit. Nun prophezeit ein studierter Astronom, dass die Welt am Samstag untergehen wird. Der Grund: Ein Planet soll auf die Erde treffen, Zerstörung und Tod über sie bringen.

Okay, nun ist aber mal gut. Ich hab’s ja verstanden. Ihr wollt unbedingt den Einzug der AfD in den Bundestag verhindern. Aber ein Planet? Und warum hat der Verfassungsschutz den nicht vorher beobachtet? Hatte er keine Papiere? Mal davon abgesehen: ich habe heute meinen Wocheneinkauf erledigt, komme nach Hause und erfahre jetzt, dass morgen die Welt untergeht. Mal ehrlich, das ist doch Scheiße!

Quelle: https://www.derwesten.de/panorama/apokalyptiker-warnt-am-samstag-geht-die-welt-unter-das-steckt-dahinter-id212011305.html

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Lieber rechts offen als Arsch offen

Sascha Lobo: Am 24. September 2017 um 18 Uhr beginnt eine neue Ära. Denn mit der AfD werden Rechtsoffene, Rechte und Rechtsextreme wieder in den Bundestag einziehen. Sie werden damit zwangsläufig Teil der politischen Debatte. Die große Frage: Wie geht man damit um, wenn einem — unabhängig von der politischen Haltung — die liberale Demokratie am Herzen liegt? Denn deren Zerstörung ist das Ziel der AfD.

Allen Ernstes? Der Mann überrascht mich immer wieder. Wo bei anderen das Niveau lediglich in den Keller sinkt, gräbt es sich bei ihm unermüdlich weiter Richtung Erdkern. Auf die Gefahr hin, mich selbst zu zitieren, aber das Ziel der AfD ist die Rettung und Stärkung der Demokratie! Übrigens, da ich den Begriff eben zum ersten Mal lese: Was, bitteschön, sind »Rechtsoffene«? Sind die gleichbedeutend mit »Linksgeschlossenen«?

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/afd-im-bundestag-die-afd-verstehen-ohne-verstaendnis-zu-entwickeln-kolumne-a-1168883.html

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Araber würden Merkel wählen

Khaled Diab: Nein, es ist keine Verschwörungsfantasie. Anders als der »Hussein« im Namen Barack Obamas hat Angela Merkel Muhammed nichts damit zu tun, dass die Kanzlerin in Wirklichkeit eine Muslima ist. Besagte Angela ist vielmehr die im August dieses Jahres in Münster geborene Tochter eines dankbaren syrischen Ehepaares […] blah blah blah […] Könnten also angesichts all dieser Resonanz im September Araber an den Bundestagswahlen teilnehmen – es würde wohl einen Erdrutschsieg für Angela Merkel geben.

Danke für die Warnung!

Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017–09/bundeskanzlerin-angela-merkel-araber-fluechtlingsdebatte-wahl/komplettansicht

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