Karlsruhe urteilt: Fällt jetzt die GEZ?

Erinnert sich noch jemand an die Zeiten, als »Karlsruhe« für das Korrektiv stand, das die aberwitzigen Ideen und verfassungswidrigen Gesetze irrlichternder Politiker einkassiert hat? Gefühlt lange, sehr lange, ist es her. Aber man darf die Hoffnung nie aufgeben. Der 15. und 16. Mai 2018 könnten als zwei denkwürdige Tage in die bundesdeutsche Rechtsgeschichte eingehen.

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Schicksalsdatum 4. März: #NoBillag Kippt die Schweizer »GEZ«? (1/3)

Wer jetzt spontan in seinen Kalender geschaut hat, was zur Hölle für diesen Tag geplant ist, dürfte sich in guter Gesellschaft befinden. Der Termin wirkt auf den ersten Blick ziemlich unverdächtig. Dabei hat er in dreifacher Hinsicht das Potential für ein politisches Erdbeben: Der SPD‐Mitglieder‐Entscheid zur GroKo endet, Italien wählt ein neues Parlament und die Schweizer dürfen (oh süßer Luxus!) über die Abschaffung ihrer Rundfunk‐Zwangsgebühren abstimmen. Drei Fragezeichen für Europa. Teil 1 von 3.

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Ihr seid Fake‐News, Deutschlandfunk!

In Frankreich ist ein nicht geringer Anteil der Arbeiter und Angestellten zum Front National übergelaufen, und auch in Deutschland neigen Menschen mit niedrigen Einkommen und Verlustängsten einer Studie zufolge mehr als andere Bevölkerungsgruppen dazu, AfD zu wählen.

Welche Studie? Bisher führten alle Studien, die genau diesen erhofften Zusammenhang finden sollten, zum selben ernüchternden Ergebnis: AfD‐Wähler sind gebildeter und verfügen über ein höheres Einkommen als der Durchschnitt. [1] Wird Zeit, euch Gebührenparasiten endlich den Saft abzudrehen.

[1] https://www.welt.de/politik/deutschland/article154899202/Die-AfD-ist-eine-Partei-der-Besserverdiener-und-Gebildeten.html

Quelle: http://www.deutschlandfunkkultur.de/der-tag-mit-ijoma-mangold-wie-viel-platz-ist-rechts-bei-den.2950.de.html?dram:article_id=409631

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Verwirrend: Die FAZ bekämpft »Fake‐News« mit Fake‐News.

»Fake News lösen Vertrauenskrise aus«, titelt die Frankfurter Allgemeine [1] und liefert neben der falschen Diagnose auch gleich mehrere irreführende Ursachen und eine völlig ungeeignete Therapie ab: »Immer mehr Menschen misstrauen den Meldungen in sozialen Netzwerken. Schuld daran sind vor allem die Plattformen selbst. Klassische Medien gewinnen dagegen an Vertrauen, gerade in Deutschland.« Eine gute Gelegenheit für mich, schon mal den Totenschein blanko zu unterschreiben.

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ARD verwundert über »Hass« gegen Kika‐Zuhälterei

Ein Film über eine erste Liebe hat im Internet zu einer Empörungswelle geführt. Es ist ein Film vom hr für den Kinderkanal Kika. Gesendet Ende November. Er schildert die komplizierte Liebesgeschichte der damals 16 Jährigen Malvina mit dem damals 19 Jährigen Diaa — einem Flüchtling aus Aleppo.

Die Sache hat halt nur mehrere Haken. Unter anderem, aber nicht nur, dass das Mädchen »damals« wahrscheinlich 14 Jahre alt war. Und wenn »der Junge« 19, 17, 20 oder 18 ist (war, oder wird), dann komme ich auch aus Aleppo, heiße in Wirklichkeit Mohammed und »like« den Salafisten‐Hassprediger Pierre Vogel auf Facebook. Ernsthaft. Ehrenmord. Äh, Ehrenwort.

Quelle: http://www.ardmediathek.de/tv/hessenschau/KiKa-Film-sorgt-für-Hass-im-Netz/hr-fernsehen/Video?documentId=49114966

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Der GEZ‐Krebs bildet Metastasen

»Ohne einen höheren Rundfunkbeitrag ab 2021 kommen wir am gewaltigen Kürzen der Programme nicht vorbei«, so Wilhelm. Mit dem Rundfunkbeitrag von knapp acht Milliarden Euro im Jahr 2016 werden 20 Fernsehprogramme und 69 Radiosender finanziert. Wilhelm sagte: »Inflationsbereinigt zahlen die Menschen in Deutschland seit gut zehn Jahren nicht mehr Rundfunkbeitrag – und das bei einem ungleich größeren Angebot

Mal überlegen. Da ein durchschnittlicher Zwangsgebührenzahler selten mehr als ein Fernseh‐ oder Radioprogramm gleichzeitig konsumiert und ohnehin überall die selbe Propagandagrütze läuft… Ich schätze, mit dem »gewaltigen Kürzen« werden sich die Bürger ganz gut arrangieren können.

Quelle: https://www.focus.de/finanzen/news/sie-soll-fuer-vier-jahre-gelten-ard-fordert-hoehere-rundfunkgebuehren-ab-dem-jahr-2021_id_8255872.html

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ARD‐Gehirnakrobatik: Deutsche fliehen vor Nazis nach Afrika…

Der Fernsehfilm »Aufbruch ins Ungewisse« […] am 14. Februar 2018, um 20:15 Uhr, schildert das Schicksal einer Familie […]: In naher Zukunft: Europa ist im Chaos versunken. Rechtsextreme haben in vielen Ländern die Macht übernommen. Aus dem demokratischen Staat, der Deutschland einmal war, ist ein totalitäres System geworden, das Andersdenkende, Muslime und Homosexuelle verfolgt. Jan Schneider (Fabian Busch) hat sich als Anwalt auf die Seite enteigneter Opfer gestellt. Als er erfährt, dass ihn das Regime erneut ins Gefängnis stecken will, beschließt er zu fliehen. Sein Ziel ist die Südafrikanische Union, die nach einem Wirtschaftsboom politische und ökonomische Stabilität genießt… blah blah blah blah

Kein Scherz. So sieht es im Kopf von ARD‐Verantwortlichen aus. Deutsche fliehen nicht etwa in die europäischen Länder, die sie vor Muslimen schützen — welche bekanntermaßen nichts mehr lieben als Andersdenkende, Andersgläubige und Homosexuelle — nein, sie fliehen ausgerechnet in das einzige Land in Afrika, in dem sie mit hoher Wahrscheinlichkeit mitten in den Genozid an der weißen Minderheit geraten. Die leider hier nicht asylberechtigt ist. Genial.

Scheint so, dass meine Rundfunkgebühren auch ins Ungewisse aufgebrochen sind…

Quelle: http://www.daserste.de/specials/ueber-uns/themenabend-flucht-aus-europa-100.html

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