Polizeilicher als die Polizei erlaubt

Leipzig. Noch bevor er seinen Asylantrag stellte, geriet er das erste Mal mit dem Gesetz in Konflikt: Ein 19-jähriger Libyer ist innerhalb weniger Wochen teilweise fast täglich bei Straftaten erwischt worden. Nach mindestens 26 Delikten seit Mitte Juli kam er, wie berichtet, nun hinter Gitter.

Das ist übrigens nicht die Nachricht. Nach einer beeindruckenden Serie von Straftaten wurde der junge Mann nun ENDLICH, zumindest vorübergehend, aus dem Verkehr gezogen. Und nun beginnt das eigentliche Drama: „Ob es sich bei den Diebstählen und Raubstraftaten um angemessene Begrüßungshandlungen gegenüber der Bevölkerung handelt, werden die Opfer mit Sicherheit zu verneinen wissen“, fügte Behördensprecherin Katharina Geyer an. Wohl wahr.

Eben diese Aussage der Polizeisprecherin verursachte gestern einigen Wirbel, vor allem in den sozialen Medien. Gebrandmarkt wurde sie als „rechtspopulistisch“. Die Polizeidirektion Leipzig entschuldigte sich im Verlauf des frühen Dienstagabends für die Wortwahl. Die Meldung über die Straftaten des 19-jährigen Libyers habe „pauschalisierenden Äußerungen Vorschub geleistet“, hieß es.

Allen Ernstes. Nicht etwa seine Straftaten oder so. Aber die Meldung darüber… Langsam habe ich das Gefühl, dass sich Leipzig als Welthauptstadt des Schwachsinns etablieren möchte. Die Polizei muss sich entschuldigen? Geht’s noch?! Was kommt als Nächstes? Wird dem jungen Mann als Entschädigung für diese traumatisierende Meldung die deutsche Staatsbürgerschaft ausgehändigt?

Quelle: http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Leipzig-Erste-Straftaten-noch-vor-dem-Asylantrag

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Petry und Pretzell gehen

Düsseldorf/Dresden — Doppel-Austritt bei der AfD: Sowohl der NRW-Chef Marcus Pretzell (44) als auch seine Ehefrau, die Bundesvorsitzende Frau Petry (42), gaben ihren Rückzug aus der Partei bekannt. […] Petry behält ihr Mandat […] ebenso wie Pretzell.

So, nun ist auch der Sympathie-Bonus bei mir endgültig aufgebraucht. Das ist ein wenig inkonsequent, Sportsfreunde! Ihr wurdet nicht dafür gewählt, euch die nächsten vier Jahre auf Kosten des Steuerzahlers einen Lenz zu machen, sondern um FÜR DIE AfD zu kämpfen. Ich fordere als Wählerin Frauke Petry und Marcus Pretzell auf, ihre offenbar planmäßig erschlichenen Mandate per sofort niederzulegen. Im Bundestag sitzen schon genug Schmarotzer.

Quelle: http://www.mopo.de/news/politik-wirtschaft/interner-partei-streit-afd-austritt-im-doppelpack–petry-und-pretzell-gehen-28489972

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Spaltet sich die AfD?

Wer die heutige Pressekonferenz und den unorthodoxen Abgang von Frauke Petry gesehen hat, dürfte im ersten Moment ebenso überrumpelt und ratlos geschaut haben wie ihre sprichwörtlich zurückgelassenen Parteikollegen. »Das war nicht hilfreich«, könnte einer der Gedanken gewesen sein, die sich dem einen oder anderen dabei spontan aufdrängten. Mir ging es so. Was um aller Welt hat sie da geritten?

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Die christliche Echokammer

Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hat den Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl als „Weckruf für alle“ bezeichnet […] deshalb müssten jetzt alle zusammen helfen, „dass ausgrenzende und hasserfüllte Stimmen nicht das Leben in unserem Land vergiften“.

Amen. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung! Fehlt noch das Statement von Imam Woelki, aber das wird nicht lange auf sich warten lassen. Ganz ehrlich, wäre ich Gott, würde ich die zwei Radaubrüder mal zum Mitarbeitergespräch einbestellen. Wobei, wenn ich Gott wäre… dann würde als erste Amtshandlung Merkel der Blitz beim Scheißen treffen.

Quelle: http://www.focus.de/regional/hannover/wahlen-bedford-strohm-afd-erfolg-weckruf-fuer-alle_id_7633493.html

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Anleitung zur Ausgrenzung

Dem ein oder anderen mag es schon nicht behagen, wenn im eigenen Stadtbezirk besonders viele AfD-Wähler leben. Doch wie sieht es eigentlich mit dem Freundeskreis aus? […] Kaum standen die ersten Ergebnisse der Wahl fest, ging auf Facebook ein Link herum, mit dem man herausfinden kann, wer aus der Freundesliste den Like-Button bei der AfD geklickt hat. […] Diese Personen sollte man anschließend entfreunden. […] Wer daraufhin den Freundeskreis ausmisten will, sollte es sich vielleicht noch einmal überlegen. […] blah blah blah […] In jedem Fall lohnt es sich, zunächst ein Gespräch mit den Betreffenden zu suchen – statt sich vorschnell zu entfreunden.

Ja, das steht da wirklich. Und bitte: Verzichtet einfach auf das therapeutische Gespräch. Ich habe keinen Bedarf für »Freunde«, die sich erstmal versichern, ob ich nicht vielleicht nur versehentlich die AfD »geliked« habe. Das habe ich nicht. Es war Absicht. In meinem Freundeskreis ist Platz für Vieles, aber sicher nicht für geistige Dünnbrettbohrer und intolerante Arschlöcher. Die dürfen gern schleunigst gehen und werden nicht vermisst. Und sie brauchen dann auch nicht wiederkommen, wenn sie sich irgendwann einsam fühlen.

Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.facebook-freundeslisten-nach-afd-anhaengern-durchforsten.41eada23-0091–4d53-9b3b-3d74016f86de.html

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Ist die 13 eine AfD-Glückszahl?

13 Landesparlamente und 13 Prozent im Bundestag [1], das scheint ein gutes Omen zu sein. Die Zahlen sind um diese Zeit noch nicht in Stein gemeißelt, werden sich aber vermutlich nicht mehr dramatisch ändern. Leute, das ist eine erstklassige Ansage! »Einfach so« aus dem Stand die solide drittstärkste Kraft zu werden, das muss man erst mal hinbekommen. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu!

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Es geht um mein Existenzrecht

Spürt ihr das, Freunde? Vorfreude liegt in der Luft an diesem milden Samstag-Vorabend der Schicksalswahl. Morgen können wir alle was Schönes in die Urne werfen und — mit etwas Glück — den ersten größeren Meilenstein Richtung 2021 eintüten. Wir holen uns unser Land zurück. Stück für Stück für Stück, genau so, wie sie es uns weggenommen haben. Aber, damit dieser Abend nicht zu entspannt wird, hat sich wohl die ZEIT gedacht, sie scheißt mir einfach noch mal kurzfristig auf den Teppich. Mit einem schönen Artikel namens »Es geht um mein Existenzrecht«. [1] Gut. Um meins auch. Reden wir mal drüber…

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Forsa-Güllner rastet wieder aus

Manfred Güllner ist Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa. […] Güllner qualifizierte die AfD als „im Kern durch und durch rechtsradikal, von ihrem Programm über ihre Kandidaten bis hin zu den Wählern“.

Seufz. Zum Glück leitet der Güllner nur ein drittklassiges Meinungs»forschungs«-Institut und nicht den Verfassungsschutz. Es muss ihn ziemlich wurmen, dass nicht mal sein eigener Laden die AfD-Prognose unter 11% und damit deutlich drittstärkste Kraft wegfälschen kann. Wenn man bedenkt, dass Güllners Hass die AfD in Forsa-»Umfragen« durchgängig ein paar Prozentpunkte kostet, stimmt einen das äußert optimistisch. Genau solche hirnlose Hetze hat der Alternative in den letzten zwei Wochen noch mal ordentlich Sympathien bei den Unentschlossen verschafft. 15%+ sind schaffbar. Weitermachen!

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article168953120/Forsa-Chef-prophezeit-AfD-aehnliches-Schicksal-wie-der-NPD.html

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Muttis Sitzordnung

Merkel […] zieht die Rede durch, wirft aber immer wieder irritierte Blicke zu den Gruppen von Protestierenden, die man von der Bühne aus kaum sehen kann. Denn ganz vorn ist ein großer Bereich abgetrennt, in dem nur ihre Sicherheitsleute stehen – manche mit Regenschirmen, vielleicht, um Tomatenwürfe abzuwehren. Dahinter kommt der Pressebereich, daneben und dahinter stehen und sitzen geladene CSU-Gäste, dahinter die Bürger. Unter und hinter ihnen dann die Protestgruppen.

Interessant. Und diese Protestgruppen bestehen nicht aus Bürgern? Oder nur Bürger zweiter Klasse? Mir ist nicht ganz klar, was uns dieser Satz sagen will… Vermutlich der treudoofen Anja Willner auch nicht, die diesen speichelleckerischen FOCUS-Artikel verfasst hat. Da ist dann völlig unironisch von »Erfolgen« die Rede, von einer »bewältigten« Flüchtlingskrise; und von guten Ideen, die von garstigen Zeitgenossen einfach so niedergepfiffen werden. So viele Steilvorlagen, und dann so ein Artikel.

Mal unter uns alten Kriegswitwen, Anja, ich weiß nicht, ob Du Deinen Grips an der Garderobe abgegeben hast oder ob das eine gut bezahlte Auftragsarbeit war, egal: Es ist im Grunde wurscht, ob Merkel redet oder nicht. Sie lügt, sobald sie den Mund öffnet. Okay, bis auf das eine Mal, als sie gesagt hat, dass sie lügt. Und daran ändern auch die herangekarrten Auftragsklatscher nichts.

Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl_2017/gellende-pfiffe-aber-auch-lauter-applaus-merkel-rede-in-muenchen-in-einem-moment-zeigt-sich-wie-polarisiert-deutschland-ist_id_7628282.html

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