Es kommt nicht auf die Größe an!

Nach einer tödlichen Messer‐Attacke am wichtigsten Bahnhof von Marseille gehen Ermittler einem Terrorverdacht nach. Der Angreifer tötete am Sonntag nach Angaben aus französischen Sicherheitskreisen zwei Frauen, bevor er von Soldaten erschossen wurde. […] Der Sender Franceinfo zitierte eine Augenzeugin, wonach der Mann bei der Attacke „Gott ist groß“ auf Arabisch gerufen habe.

Hoffentlich kommt jetzt keiner auf die Idee, dass das etwas mit dem Islam zu tun hat. Man sollte da keine voreiligen Schüsse abgeben. Es könnte beispielsweise auch ein psychisch labiler Einzeltäter gewesen sein, der im Sinne irgendeiner anderen arabischen, frauenhassenden Religion mit einem großen Gott… Vielleicht sollte man erstmal mit dem Zollstock alle Religionen mit kleinen Göttern ausschließen. Nur zur Sicherheit.

Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article169219949/Mann-ersticht-Passanten-und-wird-von-Polizei-erschossen.html

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Facebook ohne Facebook

Der Markt für zensurfreie Substitute ist aufgrund der großen Nachfrage derzeit enorm in Bewegung, allerdings auch dementsprechend fragmentiert und unübersichtlich. Vieles davon würde ich beim aktuellen Entwicklungsstand als »interessante Experimente« bezeichnen — über die sich Facebook allerdings wenig Sorgen machen muss. Das ist einen eigenen Artikel wert und darum soll es hier nicht gehen.

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Identitäre Bewegung verklagt Innenminister

Die Identitäre Bewegung Deutschland hat am Mittwoch dem Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) eine Unterlassungsklage zugestellt. Dies sei eine erste Maßnahme, um sich gegen die Beobachtung durch den deutschen Verfassungsschutz zu wehren. […] Die Identitären fordern Innenminister de Maizière dazu auf, „die weitere Beobachtung der Identitären Bewegung einzustellen und die Nennung in den jährlichen Verfassungsschutzberichten zu unterlassen“. Das gleiche gelte auch für die öffentliche Bezeichnung der Identitären Bewegung als „rechtsextrem“.

Das wurde aber auch Zeit. Dem fleißigen Leser dieser Berichte dürfte die ausgesprochene Kargheit an Argumenten kaum entgangen sein, die zudem von an den Haaren herbeigezogener Grütze kaum unterscheidbar sind. Nicht, dass Grütze Haare hätte. Wie dem auch sei, wer an weiteren Informationen interessiert ist und eventuell sogar die Klage unterstützen möchte, findet einen entsprechenden Verweis im hier verlinkten Nachrichten‐Artikel.

Quelle: http://info-direkt.eu/2017/09/29/identitaere-unterlassungsklage-bundesinnenminister/

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Rassistischer Muslim definiert deutsche Werte

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime berichtet über Anfeindungen gegen seine Person nach der Bundestagswahl. Der AfD spricht er ab, dass sie gemeinsame deutsche Werte vertrete. »Er ist ein vorläufiger Höhepunkt einer Entwicklung, die ich seit etwa zehn Jahren beobachte, und die sich auch gegen den Islam wendet. Der Rassismus ist seitdem wieder salonfähig geworden.«

Der Islam ist keine Rasse. Muslime gehören nicht zu einer bestimmten Rasse. Wenn ein Deutscher zum Islam konvertiert, wird er nicht zum Araber oder was auch immer. So funktioniert das einfach nicht. Wenn jemand unabhängig von seinen ethnischen Wurzeln angefeindet wird, einfach in seiner Funktion als hetzerisches Arschloch, dann ist das das exakte Gegenteil von Rassismus. Dieses Wort derartig inflationär bei jeder unpassenden Gelegenheit zu verwenden ist nicht hilfreich… Oh, und übrigens: Ja, tatsächlich, der Islam ist kein »gemeinsamer deutscher Wert«. Er gehört nicht mal zu Deutschland.

Quelle: http://www.stimme.de/deutschland-welt/politik/dw/Aiman-Mazyek-AfD-im-Bundestag-entlarven;art295,3918484

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Überflüssig: Eine weitere CSU

Überflüssig: Eine weitere CSU
Frauke Petry und Marcus Pretzell. Foto: DPA

»Die AfD‐Abtrünnigen Frauke Petry und Marcus Pretzell bereiten die Gründung einer eigenen Partei vor. Vorbild soll laut einem Zeitungsbericht die CSU sein — und Emmanuel Macron«, berichtet der SPIEGEL [1]. Und man fragt sich unwillkürlich, ob man lachen oder weinen soll. Es gibt ja bereits eine CSU. Wer würde da noch eine brauchen, geschweige denn überhaupt eine, und das gar bundesweit? Und was, um Himmels willen, hat Macron in diesem Satz zu suchen…

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EU legalisiert illegale Migration

Um illegale Migration einzudämmen, will die EU‐Kommission mindestens 50 000 Flüchtlingen in den kommenden beiden Jahren die legale Einreise nach Europa ermöglichen. […] Insgesamt stünden 500 Millionen Euro bereit. […] Damit will die EU‐Kommission einen neuen Rahmen für die Aufnahme von Migranten direkt aus Drittländern schaffen. […] Es müssten Alternativen zur gefährlichen irregulären Einreise geschaffen werden, sagte EU‐Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos. «Deshalb sind mehr Möglichkeiten zur legalen Einreise unbedingt notwendig — sowohl zum Schutz von Menschen als auch zu Studien‐ oder Beschäftigungszwecken.»

Stopp. Noch mal langsam, damit ich das verstehe: Die EU will illegale Migration eindämmen, indem sie einen Teil davon legalisiert? Allen Ernstes? Übrigens, die halbe Milliarde Euro dafür »steht ja nicht bereit« — das ist unser veruntreutes Steuergeld. Dass es dabei nicht um Asyl oder Flüchtlinge im eigentliche Sinne geht, versucht der Artikel auch kaum zu verschleiern. Warum es allerdings »unbedingt notwendig« sei, Migranten aus (sicheren) Drittstaaten nach Europa zu transportieren, beispielsweise zu »Studien‐ oder Beschäftigungszwecken«, verrät er leider nicht. Die 500 Millionen Euro könnte man bei der Bekämpfung der europäischen Jugendarbeitslosigkeit, der Modernisierung unseres Bildungssystems und vor allem der Hilfe vor Ort sinnvoller anlegen.

Quelle: https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article169110891/Bruessel-will-50–000-Fluechtlingen-legale-Einreise-ermoeglichen.html

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Polizeilicher als die Polizei erlaubt

Leipzig. Noch bevor er seinen Asylantrag stellte, geriet er das erste Mal mit dem Gesetz in Konflikt: Ein 19‐jähriger Libyer ist innerhalb weniger Wochen teilweise fast täglich bei Straftaten erwischt worden. Nach mindestens 26 Delikten seit Mitte Juli kam er, wie berichtet, nun hinter Gitter.

Das ist übrigens nicht die Nachricht. Nach einer beeindruckenden Serie von Straftaten wurde der junge Mann nun ENDLICH, zumindest vorübergehend, aus dem Verkehr gezogen. Und nun beginnt das eigentliche Drama: „Ob es sich bei den Diebstählen und Raubstraftaten um angemessene Begrüßungshandlungen gegenüber der Bevölkerung handelt, werden die Opfer mit Sicherheit zu verneinen wissen“, fügte Behördensprecherin Katharina Geyer an. Wohl wahr.

Eben diese Aussage der Polizeisprecherin verursachte gestern einigen Wirbel, vor allem in den sozialen Medien. Gebrandmarkt wurde sie als „rechtspopulistisch“. Die Polizeidirektion Leipzig entschuldigte sich im Verlauf des frühen Dienstagabends für die Wortwahl. Die Meldung über die Straftaten des 19‐jährigen Libyers habe „pauschalisierenden Äußerungen Vorschub geleistet“, hieß es.

Allen Ernstes. Nicht etwa seine Straftaten oder so. Aber die Meldung darüber… Langsam habe ich das Gefühl, dass sich Leipzig als Welthauptstadt des Schwachsinns etablieren möchte. Die Polizei muss sich entschuldigen? Geht’s noch?! Was kommt als Nächstes? Wird dem jungen Mann als Entschädigung für diese traumatisierende Meldung die deutsche Staatsbürgerschaft ausgehändigt?

Quelle: http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Leipzig-Erste-Straftaten-noch-vor-dem-Asylantrag

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Petry und Pretzell gehen

Düsseldorf/Dresden — Doppel‐Austritt bei der AfD: Sowohl der NRW‐Chef Marcus Pretzell (44) als auch seine Ehefrau, die Bundesvorsitzende Frau Petry (42), gaben ihren Rückzug aus der Partei bekannt. […] Petry behält ihr Mandat […] ebenso wie Pretzell.

So, nun ist auch der Sympathie‐Bonus bei mir endgültig aufgebraucht. Das ist ein wenig inkonsequent, Sportsfreunde! Ihr wurdet nicht dafür gewählt, euch die nächsten vier Jahre auf Kosten des Steuerzahlers einen Lenz zu machen, sondern um FÜR DIE AfD zu kämpfen. Ich fordere als Wählerin Frauke Petry und Marcus Pretzell auf, ihre offenbar planmäßig erschlichenen Mandate per sofort niederzulegen. Im Bundestag sitzen schon genug Schmarotzer.

Quelle: http://www.mopo.de/news/politik-wirtschaft/interner-partei-streit-afd-austritt-im-doppelpack–petry-und-pretzell-gehen-28489972

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Spaltet sich die AfD?

Wer die heutige Pressekonferenz und den unorthodoxen Abgang von Frauke Petry gesehen hat, dürfte im ersten Moment ebenso überrumpelt und ratlos geschaut haben wie ihre sprichwörtlich zurückgelassenen Parteikollegen. »Das war nicht hilfreich«, könnte einer der Gedanken gewesen sein, die sich dem einen oder anderen dabei spontan aufdrängten. Mir ging es so. Was um aller Welt hat sie da geritten?

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