Totensonntag oder: Schöner Nazi sprechen mit Bento.

Hanna Zobel war wohl an diesem beschaulichen Feiertag etwas langweilig. Daher hat sie spontan ihr inneres Frettchen von der Leine gelassen, sich ein Stück Seife und Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch von der FU Berlin (»Fuck You, Börlin«?) geschnappt, um sich auf eine Mission zur Säuberung unserer teutonischen Sprache zu machen. Mit dramatischen Folgen für mich: Der freie Sonntag ist damit gestorben. Passt ja irgendwie.

Weiterlesen

Leipzig (wo sonst): Wer hat auf die Steine geniest?

Immer, wenn mir nichts Gescheites einfällt, schaue ich mal bei der Leipziger Volkszeitung vorbei. Pardon, dem »Printerzeugnis für alle Leipziger_innen, die hier leben«. Das ist zwar für die geistige Gesundheit nicht zuträglich, funktioniert aber recht zuverlässig. Diese Mischung aus grotesker Ausgangslage, nicht gestellten Fragen und falschen Antworten darauf könnte ich mir unmöglich ausdenken.

Weiterlesen

EU drängt Ost-Länder zu Demokratie

Nein, keine Sorge, es geht diesmal nicht um Sachsen und Thüringen. Oder gar Ungarn. Sondern um die beinahe irgendwie EU-Staaten Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Ukraine und Weißrussland. Die sollen sich mehr wie Brüssel gebaren und verstehen gar nicht, was sie dabei bisher falsch machen (ich auch nicht, offen gestanden). Im Vorbeigehen wird noch fix der Dritte Weltkrieg vorbereitet.

Weiterlesen

Nächste Ausfahrt Weimar: Warum lassen wir Merkel und Steinmeier nicht ohne Bundestag regieren?

»Wie geht es weiter mit Deutschland? Groko, Neuwahlen, doch Jamaika?«, fragt sich der FOCUS und gibt leider auch gleich die falsche Antwort darauf: »Ein Staatsrechtler bringt nun eine erstaunliche Variante ins Spiel: Den Notstands-Artikel 81 im Grundgesetz. Es wäre ein einzigartiger Vorgang — mit viel Macht für den Bundespräsidenten.« [1]

Weiterlesen

Wieder nix gelernt: Der Vorteil von Berufserfahrung!

Angenommen jemand hat von Tuten und Blasen keine Ahnung. Und schon gar nicht von Geld. Er geht nun in die nächste Bankfiliale und bewirbt sich um den dort ausgeschriebenen Job als Finanzberater. Spätestens beim Vorstellungsgespräch fällt auf, dass er nicht die geringste Ahnung hat, wovon er da spricht. Der Personalchef bringt ihn kopfschüttelnd zu Tür, hält aber plötzlich inne: »Wissen Sie was? Wir haben da noch eine offene Stelle… Würden Sie vielleicht gern Geschäftsführer bei uns werden?«

Weiterlesen

Seine Name ist Hase. George Hase.

»Der amerikanische Milliardär George Soros hat die gegen ihn von der Regierung Viktor Orbáns in seinem Geburtsland Ungarn eingeleitete Kampagne als einen Versuch gewertet, die Wähler zu betrügen und an der Macht zu bleiben«, berichtet neben vielen anderen Medien SPUTNIK [1]. Solch unkritisches Nachgeplapper aus Moskau verwundert, immerhin hat »die Spinne« auch schon Moskau mit Anlauf ins syrische Müsli gespuckt.

Weiterlesen

Irgendwer hat Schuld: Die Folgekosten einer Weltreise.

Es muss raus. Ich besitze einen Migrationshintergrund. Meine Vorfahren sind aus Afrika über den nahen Osten und viele andere Umwege massenhaft direkt nach Europa eingewandert und das Beste, was der zahlenmäßig unterlegenen, indigenen Bevölkerung dabei widerfahren ist, war noch die gelegentliche Assimilation durch außerehelichen Geschlechtsverkehr. Auch wenn bösartige Zeitgenossen behaupten, dass sich durchaus noch einige Restexemplare der ursprünglichen Anwohner in genetischer Reinform bis heute erhalten und sogar Regierungsverantwortung übernommen haben, bleibt im Wesentlichen festzuhalten: Mir doch egal, jetzt sind sie halt weg!

Weiterlesen

Der Rassist im Spiegel

Unter der selten dämlichen Überschrift »(Trotz rassistischer Tweets) So schwer wird man einen Professor los« ist dem SPIEGEL mal wieder ein neuer Rekord beim journalistischen Niveaulimbo geglückt. Und nein, das ist kein Kompliment. Dieser schöne Freitag steht also unter dem Motto Rassismus — oder was man grad dafür hält.

Weiterlesen

Das Imperium schießt sich ins Knie

Langsam aber sicher verfällt auch das deutschsprachige YouTube immer mehr in den Panik-Modus und »demonetarisiert«, versteckt, löscht, sperrt willkürlich neben gesellschaftskritischen und »kontroversen« Kanälen inzwischen auch so harmlose Späße wie Joerg Spraves Slingshot-Channel. Während ihnen (meistens) »nur« die Lebensgrundlage in Form von Werbeeinnahmen entzogen werden, trifft es eindeutig politische und nicht-linksextreme Akteure deutlich härter. Wie beispielsweise nun Hagen Grell, dessen Kanal vor dem kompletten Aus steht. [1]

Weiterlesen
Menü schließen