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Zeitenwende #Chemnitz

Ich weiß nicht, was morgen und in den kommenden Tagen geschehen wird, aber das ist deutlich spürbar: Es gibt eine Zeit »vor Chemnitz«, eine danach und — kein Zurück mehr. Etwas ist endgültig in unserer Gesellschaft zerbrochen, lange schon nur noch mühsam übertüncht, und entlädt sich nun in hemmungslosem Hass.

Kein besonderer Anlass…

Und warum das Ganze? Eigentlich ist ja gar nichts Ungewöhnliches geschehen: Ein junger Mann wurde »nach einem Streit zwischen Menschen mehrerer Nationalitäten« (diese nichtssagende Phrase bekommt gleich noch eine tiefere Bedeutung) abgestochen. [1] Das passiert praktisch jeden Tag irgendwo in Deutschland.

Das Opfer hat zudem, wie einige ganz schlaue Zeitungen anmerkten, teilweise einen »Migrationshintergrund« — dürfe also eigentlich »von Rechten« gar nicht betrauert werden. Bestenfalls instrumentalisiert. Genau genommen nicht mal das. Kaum eine dümmliche Aussage der letzten Tage (und es waren derer viele) hat mich derart ins Grübeln gebracht.

»Die« verstehen wirklich nicht, worum es geht. Oder stellen sich sehr erfolgreich dumm. Das setzt allerdings voraus, dass die Empfänger dieser Botschaft mindestens genauso simpel gestrickt sind. Und meine Befürchtung ist: Das könnte stimmen. Also noch mal zum Mitmeißeln: Es ist völlig wurscht, welchen Hintergrund der Ermordete hat. Er ist jetzt tot, das ist das Problem. Und dieser Tod wäre vermeidbar gewesen; wie so oft! Welcher Teil dieser Information ist unverständlich?

Das Unheil nimmt seinen Lauf

Dass nun aus den »mehreren Nationalitäten« letztlich und für alle völlig überraschend ein »Syrer« und ein »Iraker« geworden sind, geschenkt. Dass der Hauptverdächtige hätte abgeschoben werden können und müssen [2] und zudem *trommelwirbel* mit mehreren Identitäten unterwegs war [3], führt hingegen auf die richtige Spur: Deshalb sind die Menschen wütend. Und sie sind es zurecht.

Es ist dieses Sinnbild des versagenden Rechtsstaates, der seine eigenen steuerzahlenden Bürger für Strafzettel und ähnliche Mätzchen wie (ganz schlimm!) verweigerte Rundfunkgebühren härter verfolgt, als offensichtliche und bekannte Betrüger, Schmarotzer und Halsabschneider. Ob die aus dem Irak oder Absurdistan stammen, ist dabei völlig nebensächlich! Seid ihr, liebe »Lügenpresse«, in der Lage, diese Information zu verarbeiten? Oder soll ich mal eine Skizze anfertigen?

Eigentlich müsste auch dem Dümmsten auffallen, dass die Forderung mehrheitlich »Merkel muss weg« lautet, und nicht etwa »Iraker müssen weg«. Oder gar »Ausländer raus!« Und ja, zusammen mit Merkel muss auch diese verantwortungslose Politik des permanenten Rechtsbruches (nicht nur in der »Flüchtlingskrise«) weg. Selbstverständlich. Dieser ganze Parteien‐ und Medienfilz muss weg! Damit die Demokratie wieder atmen, die Freiheit wieder aufblühen kann. Doch was lesen wir stattdessen?

Hass und Hetzjagden in Chemnitz!

Oh ja, es gibt Hass in Chemnitz. Dazu kommen wir gleich noch. Die Sache mit den Hetzjagden auf Ausländer allerdings… Nun, Sportsfreunde, diese sprichwörtliche »Fake News« wurde bereits klar widerlegt [4], dominiert aber immer noch die stomlinienförmigen Titelseiten. Da stellt sich unweigerlich die Frage: Sind die dafür Zuständigen unfähig, bösartig, oder beides? Mit »journalistischer Arbeit« (von Verantwortung ganz zu schweigen) hat das nichts mehr zu tun. Es ist schlichtweg unseriöse Hetze.

Den Vogel in dieser Hinsicht abgeschossen hat heute der Spiegel mit seinem dümmlichen Titelblatt »Sachsen — Wenn Rechte nach der Macht greifen«, wobei der Schriftzug »Sachsen« in eine schöne kackbraune Fraktur übergeht. [5] Ganz recht, das ist die Schrift, die der GröFaZ als »Judenlettern« verunglimpft und verboten hat. [6] Sowas lernen die Nachwuchs-»Journalisten« beim Soziologie‐ und Gendergaga‐Studium natürlich nicht, woher sollen sie es also wissen…

Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, Hass! Den gibt es in Chemnitz neuerdings im Übermaas. Jetzt fragt man sich natürlich, wie er dort hingekommen ist. Chemnitz ist… also war… eine sehr liebenswürdige und beschauliche Stadt im schönen Sachsen. Der Sachse an sich ist für Hass rein biologisch denkbar schlecht veranlagt. Der sitzt eigentlich viel lieber gemütlich beim Käffchen und lässt es sich nach getaner Arbeit in geselliger Runde gut gehen. Außer man verarscht ihn! Dann wachsen dem Sachsen Hörner.

Benzin ins Feuer pissen

Die gute Nachricht ist: Man braucht eigentlich gar keine aktuellen Zeitungen mehr kaufen (bei den meisten rate ich ohnehin davon ab). Der ganze Quatsch wurde bereits 1989 gedruckt und ist in Archiven frei verfügbar. Im Osten liegt er vielleicht sogar noch auf manchem Dachboden oder irgendwo im Keller herum. Ihr mögt das für innovativ halten, liebe Qualitäts‐Journalisten, aber diesen Zahn kann ich euch ziehen: Es ist die selbe primitive Aufwiegelei, die bei jeder Diktatur in den Schubladen der schreibenden Helfershelfer griffbereit liegt.

Es wird sicherlich einer der Gründe sein, warum derartige Verunglimpfungen über den »Ossi« relativ wirkungslos hinwegfegen, während sich in Freiheit geborene Exemplare der Gattung Gesamtdeutscher beim ersten Verdacht auf »Rechts sein« quietschend in den nächstbesten Graben werfen. Im Osten wird über sowas nur noch mitleidig gelacht. Nennt uns meinetwegen »Dunkeldeutsche«, »Pack«, »Nazis« — wen interessiert das? Oh, richtig, den Geier.

Und solche Gestalten natürlich, die sich vom Schreibtischtäter zum Brandstifter hochgearbeitet haben. Die greifen den ganzen Hass, der jetzt von den Systemmedien über Chemnitz ausgekotzt wird, um vom eigentlichen Problem abzulenken, natürlich dankbar auf. Endlich mal Hitler besiegen! Tolle Sache. Schon setzten sich die ersten steuerfinanzierten Busse Richtung Sachsen in Bewegung und die Vorfreude knistert regelrecht.

Merkeljugend feiert am Nischel

Selbst diese Leute zu hassen fällt schwer, denn sie sind im Grunde in ihrer Dummheit gefangen und werden sprichwörtlich »vom Finanzkapital« am Nasenring durch die Manege geführt. Nicht falsch verstehen, das ist natürlich kein Grund, ihnen nicht notfalls bei passender Gelegenheit aufs Maul zu hauen (am besten den Profis überlassen!), aber trotzdem. Wenn mir mal jemand erzählt hätte, dass ausgerechnet die Antifa Merkels letztes Aufgebot ist — ich hätte den für bekloppt erklärt! Kann man sich unmöglich ausdenken…

Wie dem auch sei. Das gibt auf jeden Fall interessante Bilder. Ich weiß nicht, wer da für die PR zuständig ist, oder wer die glorreiche Idee hatte, aber den Verantwortlichen scheint nicht so recht klar zu sein, dass gerade die halbe Welt auf Chemnitz blick. Und nein, damit sind nicht nur die linkslastigen Auslandspostillen gemeint, die von der Tagesschau gern zitiert werden. Eine davon heißt übrigens (kein Witz!) »Pravda«. [7]

Was wird die Weltöffentlichkeit zu sehen bekommen? »Antifaschisten«, die einen friedlichen Schweigemarsch von »Nazis« niederbrüllen und gewaltsam sprengen, der gerade um ein Mordopfer mit Migrationshintergrund trauert? Ich bin da jetzt keine Expertin, habe aber gewisse Zweifel, ob die gewünschte Botschaft von Außenstehenden ohne Beipackzettel und Alkohol verstanden wird. Selbiges gilt auch für die D‐Promis, die am Montag nach Chemnitz gekarrt werden, um den jüngsten Messermord zünftig zu feiern und jene zu verhöhnen, die deshalb protestieren. Oh, warte, nein… »gegen Hass«? Oder so. Ich muss mir das mal notieren. [8]

Bilder, die um die Welt gehen

Wie mag das wohl auf die Chemnitzer gewirkt haben, als sich die Kanzlerette durch ihre Sprechpuppe erst zu Wort gemeldet hat, als es aufgrund einer Falschnachricht die Eingeborenen zu ermahnen galt? Was sie hinzunehmen bereit ist und was nicht, für wen sie sich positiv und für wen sie sich negativ zuständig fühlt — das haben inzwischen wohl alle verstanden. Das Mitleids‐Phrasenschwein ist vermutlich eh noch im Urlaub, also kommt in dieser Richtung frühestens Weihnachten (2019) irgendwas von ihr.

Dass sie gerade durch Afrika tourt, um neue Goldvorkommen zu erschließen, während in Chemnitz die Lunte brennt, nun ja. [9] Wahrscheinlich machen das Menschen mit einem untrüglichen Machtinstinkt so. Davon verstehe ich zu wenig. Es sieht allerdings, wenn ich das anmerken darf, etwas komisch aus. Komisch, nicht lustig! Der Unterschied ist wichtig.

Welche Bilder wird nun die Welt morgen und in den kommenden Tagen sehen? Es liegt an uns. Ganz einfach. Jeder einzelne ist verantwortlich dafür, dass die kommenden Veranstaltungen ihrem geplanten Zweck gemäß verlaufen. Trauer, wo sie hingehört. Protest, wo er hingehört. Störer, Randalierer und sonstige Hirnakrobaten gehören ausschließlich in die Schämecke zu den Ungewaschenen jenseits der Polizeiabsperrung!

In diesem Sinne, meine Lieben. Lasst uns (wieder mal) Geschichte schreiben. Jeder auf seinem Platz und nach seinen Möglichkeiten. Wer kann, runter vom Sofa, Live‐Stream ausschalten und ab nach Chemnitz! Und zwar dorthin:

Sa, 01.09.2018, Chemnitz
16:00 Uhr: Chemnitz steht auf!
Anschließend zum Schweigemarsch.
Am Karl, Brückenstraße 10, 09111 Chemnitz, Deutschland
https://www.facebook.com/prochemnitz/posts/2221403487901962

Sa, 01.09.2018, Chemnitz
17:00 Uhr: Schweigemarsch (AfD, Pegida, u.a.)
Theaterstraße 15, 09111 Chemnitz, Deutschland
https://www.facebook.com/events/2130061753915230/

Mo, 03.09.2018, Karl‐Marx‐Stadt
17:00 Uhr: Erichs letztes Aufgebot in Partylaune
»Millionen Fliegen können sich nicht irren!« Mit Die Toten Hosen, Feine Sahne Fischfilet, K.I.Z., KRAFTKLUB, Marteria & CASPER, Nura030 (SXTN), TRETTMANN und weiteren sozialistischen Künstlern auf Weltniveau
Nischel, Brückenstraße 10, 09111 Karl‐Marx‐Stadt, DDR
https://www.facebook.com/events/331690927577698/

[1] https://www.tagesspiegel.de/politik/sachsen-demonstranten-marschieren-nach-messerstecherei-durch-chemnitz/22955724.html
[2] https://www.sz-online.de/sachsen/tatverdaechtiger-haette-abgeschoben-werden-koennen-4005166.html
[3] https://www.tag24.de/nachrichten/chemnitz-messerattacke-faslche-papiere-iraker-tatverdaechtige-taeter-haft-758113
[4] https://www.wochenblick.at/chemnitz-insider-packt-aus-rechte-hetzjagden-waren-erfunden/
[5] https://www.facebook.com/spiegelonline/posts/10157049021169869
[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Schwabacher
[7] https://www.tagesschau.de/ausland/internationale-pressestimmen-chemnitz-101.html
[8] https://www.facebook.com/events/331690927577698/
[9] https://www.merkur.de/politik/merkel-im-senegal-schoene-maid-so-skurril-wurde-angela-merkel-in-afrika-begruesst-zr-10183502.html